Fluchthelfer — Klaus-M. v. Keussler im Gespräch mit Sven Felix Kellerhoff


Klaus-M. von Keußler, Fluchthelfer, der für DDR-Flüchtlinge mehrere Tunnel gegrabenen hat, im Gespräch mit Sven Felix Kellerhoff, der Journalist, der mit dem Ehrenpreis der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ausgezeichnet wurde.  Landesvertretung Thüringen, Mohrenstraße 64, Donnerstag 26. Oktober  2017 um 18 Uhr.

Klaus-M. von Keussler hat im Berlin Story Verlag mit Peter Schulenberg „Fluchthelfer“ herausgegeben.

Dies ist ihr größtes Projekt:
57 Menschen flüchteten im Jahr 1964 durch einen Tunnel in der Bernauer Straße in den Westen.
»Tokio!« – das war die Parole für die Freiheit. Unter dem Namen »Tunnel 57« ist das spektakulärste Vorhaben der Fluchthelfergruppe um den Jenenser Wolfgang Fuchs in die Geschichte eingegangen.

Klaus-M. von Keussler und Peter Schulenburg sind damals 23 Jahre alt und beide Mitglieder der Gruppe. Nach der Vorlesung an der Freien Universität fahren sie zum Tunnelgraben. Woher das Geld nehmen für Werkzeug, Schippen, Kabel, Birnen, Essen?
Wie gelangen die Abstützbalken in den Keller?
Schießen die Grenzposten, wenn etwas schief geht?
Brauchen wir Waffen? Wie erkennt man Spitzel?

Klaus und Peter sind keine Profis. Sie wollen Menschen helfen, die von Deutschland nach Deutschland wollten.
Ein Buch, dass die leidenschaftlichen Empfindungen junger Männer nach dem Bau der Mauer
eindrucksvoll skizziert, die dramatischen Tunnel-Fluchtaktionen und die Stimmung auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges.

• Authentische Berichte anhand der Tagebücher
• Ergänzt durch Gespräche mit Zeitzeugen
• Eindrucksvolles Bild der Zeit nach dem Mauerbau