Fichtebunker – Führung im Geschichtsspeicher

20150104_FichteBunkerChristian Chudzinski von den Berliner Unterwelten führt durch den Fichtebunker in der Fichtestraße in Kreuzberg.
Einst handelte es sich um einen der ganz frühen Gasometer Berlins. Die ersten Gaslaternen Unter den Linden von mit Gas aus diesen Speicher versorgt.

Die Nationalsozialisten ließen ihn zum Bunker mit mehr als zwei Meter dicken Betonwänden ausbauen. Es war ein Mutter-Kind-Bunker, in dem bis zu 6.000 Menschen unterkamen. Am Ende des Krieges waren es jedoch bis zu 18.000.
Mehr über den Fichtebunker und die Touren am Donnerstag, Sonnabend und Sonntag

Christian Chudzinski kümmert sich mit seiner Berliner-Unterwelten-Arbeitsgruppe jetzt im Berlin Story Bunker um das Modell des Anhalter Bahnhofs im Zustand von 1945, also zerstört. Beide Bunker und beide Gegenden um die Bunker wurden am 3. Februar 1945 getroffen.

Mehr dazu in den Zeitzeugenberichten „Bomben auf Berlin“, erschienen im Berlin Story Verlag

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