El Mundo in der Berlin Story

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ElMundo_Raquel_02ElMundo_Raquel_03Raquel Quilez Carrascosa von der spanischen Zeitung El Mundo sprach heute zusammen mit ihrem filmenden Kollegen Mario Viciosa von der Online-Abteilung in der Berlin Story mit Wieland Giebel über Bau und Fall der Berliner Mauer. El Mundo ist die zweitgrößte spanische Zeitung mit einem starken Online-Portal.

Raquel hatte das Gespräch hervorragend vorbereitet. Gestern waren beide im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen und ließen sich von einem ehemaligen Gefangenen führen und von der Geschichtsaufarbeitung berichten.

Ob Berlin jetzt zusammengewachsen sei. Ja, im zentralen Teil auf alle Fälle. Dass es zwischen unterschiedlichen Stadtteilen wie Marzahn und Wannsee nicht so enge Kontakte gibt, ist wohl auch in anderen Städten so.

Wo ich beim Fall der Mauer war ist für mich die blödeste Frage. Ich saß verärgert und heulen vor der Glotze – im langweiligen Bonn, wo ich Referent des Europäischen Parlaments war. Im Sommer berichtete ich noch für die taz aus Ostberlin. Verärgert war ich, weil ich nicht bei der taz bleiben konnte – die Frauenredaktion intervenierte, weil die Frauenquote in der Öko-Redaktion nicht erfüllt war. Heulend, weil Bonn absolut der falsche Ort war.

Was die Herausforderung für Berlin sein wird? Dass Berlin so offen und tolerant bleibt, wenn jetzt noch viel mehr Flüchtlinge aus den Krisenländern kommen. Dass die Flüchtlingsfamilien so freundliche empfangen werden wir die Touristen.

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