„Eine Pole wollte wissen, warum man Nazi wird“

Ernst Reuß bespricht im Neuen Deutschland das Buch „Warum ich Nazi wurde“ von Wieland Giebel, erschienen im Berlin Story Verlag:
„Im Sommer 1933 reiste Theodore Abel von der New Yorker Columbia University durch Deutschland. Der aus Polen stammende Soziologe wollte wissen, warum so viele Menschen der NSDAP beigetreten waren. Er initiierte ein Preisausschreiben, das 125 Reichsmark (ein durchschnittlicher Monatslohn) für »die beste persönliche Lebensgeschichte eines Anhängers der Hitler-Bewegung« versprach. Mithilfe des NS-Propagandaministeriums wurde der Aufruf publiziert; bis zum Einsendeschluss im September 1934 gingen 638 Aufsätze ein, von denen 581 noch heute erhalten sind – insgesamt 3700 Seiten …

Wieland Giebel, der am Anhalter Bahnhof das Berlin Story Museum in einem alten Luftschutzbunker unterhält, hat die Publikation für seine sehenswerte Ausstellung »Hitler – wie konnte es geschehen« ausgegraben und veröffentlicht …“

Lesen Sie die vollständige Besprechung von Ernst Reuß im Neunen Deutschland …