Über eine Million Besucher im Jahr

Dass das Internet immer wichtiger als Kommunikations- und Werbemittel wird, ist nichts neues. Aber über welche Reichweite reden wir da eigentlich? Wir lassen uns etwas über die Schulter schauen und veröffentlichen ein paar Zahlen zu unserer Verlagswebsite. Alle Zahlen beziehen sich auf das Jahr zwischen dem 01.12.2011 und dem 30.11.2012.

Ein paar Zahlen

Die Verlagshomepage besteht inzwischen aus über 1.000 einzelnen Seiten. Im gesamten Zeitraum wurden 1.065.432 Seiten aufgerufen. Somit haben wir pro Woche etwa 20.000 Seitenaufrufe. Der erfolgreichste Tag war der 16.02.2012 mit 24.837 Seitenaufrufen. Wochentags zu den Arbeitszeiten wurde mehr aufgerufen als abends und am Wochenende. Bei einer Verlagshomepage wenig verwunderlich.

Woher kommen die Besucher?

Besucherquellen

Besucherquellen

Rund 40% der Besucher kommen von verschiedenen anderen Webseiten zu uns, wie z.B. Buchhandlungen, Verlagen, Universitäten oder privaten Blogs. Rund 30% schickt uns Google. Besonders oft suchen Leute nach Informationen über die Buchpreisbindung oder wollen wissen, was ein eBook in der Produktion kostet. Gerade diese beliebten Blogbeiträge werden auch über Twitter verbreitet, was man in den Statistiken gut sieht. Selber sind wir (als Verlag) nicht auf Twitter unterwegs. Aber der Verleger twittert privat viel, was derzeit ausreichen muss.

Das Vernetzen mit anderen Blogs ist sehr wichtig. Die vielen Besucher über das LawBlog.de (einem bloggenden Strafverteidiger aus Düsseldorf) haben wir jedoch nicht der Vernetzung, sondern einem Anwaltsschreiben zu verdanken. Im Februar durften wir unser fair-pay eBook-Experiment nicht fortsetzen, wollten wir nicht eine rechtliche Auseinandersetzung fürchten.

Was lesen die Besucher?

Ziele der Besucher

Ziele der Besucher

Neben den Quellen sind die Ziele der Besucher das wichtigste in den Auswertungen. Wie man sieht, ist das Verlagsprogramm weiterhin das wichtigste – und so soll es ja auch sein! Nur etwa halb so viele Besucher interessieren sich für unseren Blog. Dass die Startseite nur etwa 10% der Besuche ausmacht, zeigt, dass etwa 90% der Besucher zielgerichtet über Links oder Suchmaschinen zu der gewünschten Unterseite gelangen.

Social Media

Wie viel Zeit sollte man als Verlag in einen Social Media-Auftritt investieren? Und was bringt er? Das ist ganz schwer zu sagen. Aber immerhin kann man, im Gegensatz zu einer Printanzeige, das Feedback gut messen. Wir halten uns an das Busfahrerprinzip: Wir holen die Leute da ab, wo sie sind. Als noch viele junge Leute StudiVZ benutzt haben, waren wir dort vertreten. Inzwischen sind wir mit einer kleinen Fanpage auf Facebook unterwegs.

Das wichtigste ist wie immer: Präsenz zeigen! Hier können einem Leute einfach und schnell ihre Meinung sagen und wir können auch mal seichtere Beiträge schreiben, als man es von historischen Büchern gewohnt ist. Derzeit haben wir etwa 250 Fans auf Facebook, was nicht all zu viel ist. Wir halten den Kontakt und versuchen, die Fanpage mit wenig Aufwand nebenher zu betreiben, bis mehr Interessierte auf Facebook unterwegs sind. Da Twitter eine noch speziellere Zielgruppe trifft und wir bei mehreren Versuchen kaum Kontakte aufbauen konnten, belassen wir es vorerst dabei. Wie bereits erwähnt, twittert der Verleger privat. Die meisten twitternden Menschen im Verlagswesen haben also mit ihm direkt Kontakt.
Auf Google+ haben wir zwar eine Seite, aber ohne, dass diese bisher viel Feedback erzeugte. Im vergangenen Jahr hatten wir 122 Homepage-Besucher über Google+.

Fazit

Die Homepage und das Blog sind für uns wichtig, Facebook wird nach und nach wichtiger. Alle anderen sozialen Netzwerke behalten wir im Auge und werden dort aktiv, sobald es sich lohnt.

 

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