Donnerstag, 27. Oktober 2008

Der Bericht zur Tagung DDR-Opposition vom Dienstag ist leicht verzögert fertig, siehe unten.

Verlagsplanung. Wir erhalten immer mehr gute Angebote von guten Autoren zu guten Buchtiteln, die wir machen sollen und könnten. Gleichzeitig möchten wir lieber weniger Bücher machen, um uns um die einzelnen Titel besser kümmern zu können.
Mehr Mitarbeiter sollen es nicht werden, weil wir ein Nischenverlag sind und bei dieser Nische bleiben. Da müssen wir nicht größer tun als wir sind.
Wir stehen auch erstmals in der Situation, daß wir einige angekündigte Titel nicht pünktlich fertiggestellt haben. Das ist unangenehm – und kommt so: JETZT (bis zum 5. Januar 2009) müssen wir den Buchhandlungen sagen (können), was bis zum Herbst 2009 kommt. Wir müssen wissen, ob es klappt. Ob die Fotografen und Autoren pünktlich liefern. Dazu haben wir aber noch nicht ausreichend Erfahrung.
Andererseits sind wir nicht mehr so klein. Wir haben eine gewisse Verantwortung gegenüber dem Buchhandel, daß die Bücher, die wir ankündigen, auch kommen.
Deswegen also werden wir intensiv daran arbeiten, weniger zu machen und das besser.

Blattkritik. Jeden Tag sagt ein Leser der Berliner Morgenpost seine Meinung. Heute wurde ich (für morgen) gefagt.
Das fand ich gut
Überzeugend die Seite 1, denn alle wichtigen Themen finde ich im Überblick. Gut der Bericht über die Hilfe im Gaza-Streifen und das politische Dilemma bei humanitären Einsätzen dort. Im Lokalen wurde das Taxi-Thema gut aufbereitet, zumindest teilweise (siehe negativ). Ein Highlight der Leseartikel über Handschriften berühmter Personen – guter Text. Die Ortsteil-Serie ist Spitze und sollte zu einem Buch zusammengefasst werden.
Das fand ich nicht so gut
Auf der Wissen-Seite hätte man zur Fäkalieneinleitung in die Ostsee mehr informieren müssen. Schließlich zieht es viele Berliner an die dortigen Strände. Zurück zur Taxi-Geschichte: Den Innungs-Vizechef kommt mit seiner „nicht-so-schlimm“-Aussage zu gut davon. Da sollte man als Zeitung hartnäckiger nachfragen.
Die Blattkritik macht heute unsere Leser Wieland Giebel (58) aus Kreuzberg.

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