Donnerstag, 23. Dezember 2005

Mit Stadtführern arbeiten wir wahrscheinlich deswegen so gern und gut zusammen, weil sie uns wesensverwandt sind, nämlich einerseits am Schnittpunkt zwischen intellektueller Durchdringung von gestern und heute stehen sowie sich andererseits der Vermittlung von Geschichte an neugierige Menschen widmen, mit denen man einen Teil der Lebensstrecke teilt. Gestern haben wir mit den englischsprachigen Guides von Brewers [www.brewersberlintours.com] vereinbart, daß sie den englischen Teil unserer Homepage aufpeppen und immer aktualisieren (sowie sie aus Amerika und England von Mama und Papa zurück sind). Heute brachte Michael Voigtländer das neue Programm mit Stadtführungen zur Industriekultur [www.berlin-industiekultur.de] in Berlin vorbei. Vielleicht wird draus auch mehr. Es gibt ja kein Buch zur Industriekultur.

Mit Michael Bienert [www.text-der-stadt.de] geht es so reibungslos (Buchtitel: Zwanziger Jahre in Berlin), weil auch er als Autor und gleichzeitig Stadtführer genau zwischen Kulturvermittlung und fast wissenschaftlicher Recherche steht. Für das Lexikon Berlin 1806, das er Ende Februar 2006 bei uns herausgibt, das ein Bestseller in Berlin wird, hat er über den Autor, der gleichzeitig Herausgeber und Drucker und Buchhändler war, Gädicke, heute fast Sensationelles herausgefunden, daß er nämlich auch Erstdrucke von Goethe und Schiller gemacht hat und dazu noch Briefe vorliegen. Das ist eine solche Erbauung, diese Texte von Bienert zu lesen.

Schließlich sind wir dabei, die Luftbildpläne von Dr. Ulrich Giersch noch besser im Internet anzubieten www.panorama-berlin.de, weil sie bei weitem die besten derartigen Pläne sind und die Zusammenarbeit mit ihm auf tiefem gegenseitigem Verständnis beruht. Sehr angenehm, sich gegenseitig so zu stützen und zu beleben.

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