Donnerstag, 20. M

Volksbewaffnung Diskussion Podiumsdiskussion zum Tema Volksbewaffnung und Recht auf bewaffneten Widerstande im Otto-Suhr-Saal im Neuen Stadthaus. Dr. David Schiller (Herausgeber des internationalen Waffenmagazins Visier), Sven Felix Kellerhoff (Leitender Redakteuer für Geschichte und Zeitgeschichte bei der WELT und Berliner Morgenpost als Moderator; Gerd Neubeck (Polizeivizepräsident von Berlin) sowie Gert Kinnemann vom Zeughaus Kinnemann, Hersteller von hochwertigen Repliken für Geschichtsdarsteller. Polizeivize Neubeck hielt der Forderung nach Volksbewaffnung die Frage entgegen, ob denn jemand wirklich im Alltag eine Waffe tragen möchte oder das nicht doch lieber dem Staat und seinen Organen überläßt.

Hauptmann Matthias Nicklaus vom MFGA berichtet über Bürgersoldaten Hauptmann Matthias Nicklaus vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam MGFA berichtet über Bürgersoldaten. Vorher gab Oberstleutnant Dr. Karl-Heinz Lutz einen Überblik über die Arbeit des MGFA.

Dr. David Schiller vom internationalen Waffenmagazin VISIER berichtet ueber Volksbewaffnung in anderen Laendern Eye Alter, ich mach Dich Krankenhaus! Ein Volk ohne Waffen wird ausgeplündert – heute vom Staat durch Steuern. Dr. Schiller spannte den Bogen von der Pflicht, in der Gründungszeit der USA Waffen zu tragen bis zu Maos Satz, die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen.

reppe fast fertig

Zum ersten Mal konnte man heute die Treppe runtergehen zum Berlin Story Salon, noch ein bißchen illegal, weil sie noch nicht so richtig fertig ist. Herzlichen Dank an Lichtbogen in Kreuzberg. Auch bei den anderen Gewerken geht es schnell weiter. Die Firma Wegner setzt die Gipskartonwände im Raum hinter der Bühne im Basement sowie unter der Galerie im EG. Die Elektriker setzen zum Spurt an, weil die Decken fast fertig eingezogen sind und die letzten Kabel vorher gezogen sein müssen. Zum Beispiel für die großen Bahnhofsleuchten über der Non-Book-Abteilung.

Tanja Braun berichtet heute in der taz über die Märzrevolution und die Königsbarrikade: Der Knall geht durch Mark und Bein. Die Ohren schmerzen. Der Boden zittert. Schüsse fallen. Menschen schreien durcheinander. „Nieder mit dem Militär!“, brüllt jemand wütend. „Es lebe die Republik!“, schallt es von der anderen Seite des Alexanderplatzes. Zwanzig uniformierte Soldaten mit Pickelhauben und Gewehren kämpfen gegen aufständische Bürger. Und wieder eine laute Detonation. Die Soldaten zielen mit ihrer Kanone auf die Revolutionäre, die sich am Dienstagabend hinter einer Barrikade aus alten Holztüren und nicht ganz zeitgemäßem Pressspan verschanzt haben. Der gesamte Beitrag von Tanja Braun über den Kampf an der Königsbarrikade …

Philip Cassier berichtet heute in der WELT über die Schlacht um die Königsbarrikade und die Vorbereitungen der Mitarbeiter der Historiale: „Kinnemann mein Name, ich führe die Reaktionäre an“. Auf dem Berliner Alexanderplatz wurden die Barrikadenkämpfe der Revolution von 1848 nachgespielt – Große Resonanz auf Geschichtsfestival „Historiale“. Berlin – Um 18.54 Uhr greifen die preußischen Truppen zum ersten Mal zu ihrer stärksten Waffe. Seit Minuten brüllen ihnen ihre Gegner hinter der Barrikade die Parolen „Freiheit!“ oder „Nieder mit dem Militär“ zu. Jetzt aber haben zwei Gestalten in Pickelhaube und feldgrauem Mantel den Lauf ihrer Kanone gestopft, ein dritter Soldat befiehlt: „Gebt Feuer!“ Mit einem Donnerschlag, dessen Druck fast die Scheiben des Kaufhofs bersten lässt, zündet die Ladung im Halbdunkel des Berliner Alexanderplatzes. Schwarzpulverdampf macht sich breit. Hinter der Barrikade ist es merklich stiller, dafür verwandeln Hunderte Schaulustige den Platz in ein johlendes Inferno. Der gesamte Beitrag von Philip Cassier in der WELT über die Revolution von 1848 …

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