Donnerstag, 18. Dezember 2008

Berlin Story at night Unermüdlich. Einen Nacht nach der Feier treffen sich die Buchhändlerinnen, der harte Kern, die veränderungswütige Avantegarde, um weitere Umbauschritte zu besprechen.

Wilde Weiber und kräftige Burschen, auch intelligent Berlin Krimi im Salon. Im nächsten Frühjahr geht es los mit vollem Programm. Wilde Weiber und kräftige Burschen raffinierter Intelligenz. Wir schließen hier (zwar nicht) unmittelbar an unseren historischen Vorgänger an, die Kaiser-Galerie gegenüber. Dort gab es ja die völkerkundliche Ausstellung 50 wilde Kongoweiber. So wild wird es bei uns nicht. Völkerkundlich geht es zurück ins kriminelle Berlin der Zwanziger Jahre. Alles über den Dinner-Krimi …

Fluchttunnel am Luisenstaetischen kanal Fluchttunnel (gelber Pfeil) unter dem Luisenstädtischen Kanal von West nach Ost. Wie die Zusammenarbeit zu historischen Themen in der Stadt hervorragend funktioniert, zeigt dieses Foto. Ulf Roßdeutscher vom Bezirksamt Mitte hat es zusammen mit weiteren Anlagen für den ehemaligen, damals studentischen Tunnelgräber Rechtsanwalt Dr. Schulenberg herausgesucht. Vermittelt hat der Bürgerverein Luisenstadt, Volker Hobrack. Verwunderlich ist, daß der Tunnel damals nicht zulief. Das Grundwaser müßte eigentlich sehr hoch gewesen sein, wie der Stand im Engelbecken zeigt. Dr. Klaus Duntze, unser Autor des Buchs über den Luisenstädtischen Kanal, kann jetzt auch hiermit weiterarbeiten. Unten der Bethaniendamm, oben der Engeldamm (einst Fritz-Heckert-Straße), mit rotem Dach das Gewerkschaftshaus, zur DDR-Zeit Krankenhaus.

Zwei freundliche Briefe kamen heute. „Sie können sich nicht vorstellen, welche Freude Sie mir gemacht haben. Beim Stöbern in der Üppigkeit der Berlin Story bin ich ganz beseelt gewesen. Wir waren drei Tage in Berlin, ich bin so dankbar … und wir werden beim nächsten Berlin-Trip wieder bei Ihnen stöbern und dann aber auch Kaffee und Kuchen ..“ K.K. aus Göttingen mit einer sehr schönen Zeichnung.
“ … Das von Ihnen angebotene Mauer-Leporelloalbum, das ich mehrfach für gute Freunde, vor allem aber meine Kinder als Präsent zur bleibenden Erinnerung erwarb, war mir Anlaß, meine in jener Zeit geschriebenen Verse beizufügen …“ Von G.I. aus Berlin mit einem kleinen, beeindruckenden Gedichtband.

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