Donnerstag, 12. Mai 2005

Die Eröffnung des Mahnmals für die Ermordung der Juden Europas spiegelt sich natürlich auch bei uns wieder. Ein Professor für Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem stöbert lange im Laden rum, seine Familie auch, und er kann sich gar nicht sattsehen an so viel Geschichte. Da jauchzt unser Herz, wenn die richtigen Kunden uns finden. Das Mahnmal ist jetzt für Besucher geöffnet und ich muß meine Meinung revidieren, daß es zu monströs wirken werde. Angesichts der Taten, die von diesem Ort ausgegangen sind, ist es angemessen, eindrucksvoll und wird zu einem der elementaren Bestandteile Berlins.Buchhändlerin Anne Martin erschien jetzt auch als Model für Berlin Souvenirs in der Wochenpost der USA, in der Ausgabe vom 3. Mai 2005, der ältesten amerikanischen Zeitung in deutscher Sprache, die es seit 151 Jahren gibt. Anne macht das gut und gern und würde doch gern gelegentlich mit Büchern fotografiert. Mit Büchern haben es aber die Fotografen meist nicht so.
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