Donnerstag, 12. Juli 2007

60 Prozent der Deutschen nutzen nach einer ganz aktuellen Untersuchung das Internet, rund sechs Prozent wollen demnächst online gehen. Alte Frauen mit niedrigem Bildungsstand brauchen das Internet am wenigsten. Die Oper wahrscheinlich auch nicht. Und Ferrari ebenso wenig. Unsere Kunden sind inzwischen fast vollständig auf der Höhe der Zeit. Wir fragen ja an der Kasse (fast) jeden, ob sie oder er lieber Informationen via Internet oder per Post möchte. Auch unsere älteren Kunden haben inzwischen fast alle Internet. Gelegentlich kann man aber auch nicht fassen, wen das nicht interessiert. Wenn man davon ausgeht, daß 20 Prozent der Bevölkerung immer wieder Mal (regelmäßig) ein Buch kaufen, dann werden das wohl die Gleichen sein, die überhaupt an der Kultur des Landes aktiv teilnehmen, die sich engagieren und für Politik und Geschichte interessieren. Kurz gesagt, die gern bei uns Kunden sind.

Berlin Story und die Handeslwege des Buchhandels

Etwas über die Hälfte aller Bücher werden über den Sortimentsbuchhandel verkauft. Aus diesem Schaubild geht der hohe Grad an Konzentration des Handels nicht hervor. Für uns als inhabergeführte, hochspezialisierte und extrem serviceorientirte Buchhandlung ist das mit den Buchhandelsketten nicht so schlimm. Unsere Nische scheint relativ stabil zu sein. Wir bauen sie mit dem Verlag und der Historiale aus. Ein Alleinstellungsmerkmal dieser Art können die Ketten nicht vorweisen. Auch im Internethandel und beim Vertrieb direkt durch den Verlag, also an Großabnehmer, liegen wir etwa wie der Durchschnitt. Der Verkauf über den Webshop wächst kontinuierlich.

Gartenrestaurants tun mir bei diesem Dauerregen leid. Für uns ist das Wetter umsatzmäßig prima. Am liebsten haben wir Sonne, Schauer, Sonne. Das spült die Buchhandlung voll.

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