Donnerstag, 11. Januar 2007

Die Berliner Numismatische Gesellschaft lädt zu Vorträgen ins Bode-Museum ein. Helmut Caspar berichtet darüber.

Historiale. Die Planung geht voran. Wir möchten gern wieder interessante Themen verbinden mit volkstümlicher, aber doch genauer Geschichtsdarstellung. 1087 war Berlin von den Franzosen besetzt. Die Stadt hungerte und wurde ausgeplündert. Es gab keine Arbeit. Ob wir das im Nikolaiviertel darstellen können? Gleichzeitig skizzierten Hardenberg und Stein die Preußischen Reformen mit dem Ziel, mündige Staatsbürger heranzubilden in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung, nicht mehr in einer feudal-autoritären. Wäre das Abgeordnetenhaus ein geeigneter Ort dafür? Schließlich wurde das Militär reformiert, die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Nichts mehr mit Spießrutenlaufen und Zöpfen abschneiden. Können wir das in einem Biwak darstellen? Und wer zahlt das alles?

Der Umsatz des Verlags ist um zweihundertneunzig Prozent gewachsen. Solch schöne Zahlen kann man beim Start eines Projekts erreichen. Wir verkaufen viel über unseren Webshop, regen Verkauf mit Rundschreiben und Newsletter an, nehmen Bestellungen telefonisch und mündlich entgegen, verkaufen an Firmen und natürlich recht umfangreich über den Buchgroßhandel an andere Buchhandlungen. Bei Versendern wie Amazon (bei der Suche nach "Berlin Bücher" über Google liegen wir übrigens immer vor Amazon ;-) sind wir auch vollständig gelistet. In diesem Jahr möchten wir uns mehr um unsere Buchhandelskollegen in Berlin kümmern, berichten, was wir machen und vorhaben. Das wurde auf einer Vertriebssitzung mit allen Verlagsmitarbeitern und einer Buchhändlerin besprochen, nämlich Susanne. Sie weiß, wie man Bücher anbietet, ohne Buchhändlerinnen auf den Nerv zu gehen.
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Während an der Berlin Story Kurden vorüberziehen, die gegen die Festnahme eine kurdischen Parteiführers in Syrien demonstrieren, wird zum gleichen Zeitpunkt in Erbil, im kurdisch autonomen Gebiet des Irak, die iranische Botschaft von Amerikanern gestürmt und mehrere Perser werden mitgenommen. Als ich im November in Erbil war (www.wielandgiebel.de) gab es dort keine sichtbaren Amerikaner, das Land wurde von kurdischem Militär geschützt.

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