Diyarbakir — wird gerade von der türkischen Armee zerschossen

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Diyarbakir am 11. November 2006. Weltkulturerbe. Es wird wohl nicht mehr viel davon stehen.

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Es sind nicht nur westeuropäische Touristen, die sich diesen historischen Ort ansehen — eigentlich sehr wenige aus Westeuropa.

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Um dieses Bild geht es mir bei diesem Tagebucheintrag. Das hatte ich immer im Kopf. An einem Sonntagmorgen um 9 Uhr sitzt dieser jungen Mann eineinhalb Stunden im Park und lernt. Ich habe ihn fotografiert, als er gerade mit Essen abgelenkt war und ich nicht fragen wollte. Sonntagmorgen im Park lernen. Das hat mich so beeindruckt. Es sind die jungen Menschen in Diyarbakir, die jungen Kurden, die sich gegen den ständigen türkischen Terror erheben. Es ist nicht die PKK.

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Das ist der Park, in dem der junge Mann sitzt. Eine städtebaulich vernünftig geplante Stadt mit viel Grün.

Eine ganz moderne Großstadt. Ich kam damals um Mitternacht aus Istanbul an, ging erst mal in ein Internetcafé, um Mails zu beantworten. Smartphone gab es noch nicht.

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Baustelle am Sonntagmorgen.

Diyarbakir wird gerade von der türkischen Armee zerschossen.

Diyarbakir liegt nicht weit vom Berlin Story Verlag in Kreuzberg entfernt.

Bei Habibi in der Oranienstraße, wo es die guten Falafel gibt, immer zur Weihnachtsfeier der Berlin Story, wurde ich beraten, wie man unproblematisch über die Grenzen in den Irak (nach Kurdistan/Irak, Erbil) kommt.

„Ich fahre da immer mit meiner Mutter hin, weil der Zahnarzt da billiger ist.“

 

Jetzt steht von der Altstadt so gut wie nichts mehr. Alle Quellen vor Ort sagen, dass es gar nicht um die PKK geht. Es sind die jungen Menschen, die sich im kurdischen Teil der Türkei erheben.

 

Diyarbakir ist uralt …

 

Die taz am Heiligen Abend über die aktuelle Lage in Diyarbakir …