Dimitri Hegemann stellt Volker Hobrack „Berlin Soup“ vor, ein neues Nachbarschaftsmodell

Dimitri und Volker

Dimitri Hegemann stellt Volker Hobrack ein neues Nachbarschaftsmodell vor, das aus Detroit kommt. Dimitri ist der Gründer des Clubs Tresor, jetzt im Kraftwerk in der Köpenicker Straße, also in der Luisenstadt.
Volker Hobrack ist der Chef des Bürgervereins Luisenstadt.

 

Heute ist Sommerfest des Bürgervereins. Dimitri ist als DJ da, er legt auf.

 

Bei diesem aus Detroit stammenden Projekt „Detroit Soup“ geht es darum, dass kreative Projekte in einer Vier-Minuten-Rede in der Nachbarschaft vorgestellt werden und einer der vier Protagonisten den Erlös aus dem Suppenessen nach einer Abstimmung erhält, manchmal 500 Dollar, manchmal 1.500 Dollar. Die Teilnehmer zahlen 5 Dollar oder bei „Berlin Soup“ demnächst 5 Euro.

 

Mehr kann man darüber erfahren am 19. Juli 2016 bei der ersten „Berlin Soup“ Informationsveranstaltung von DetroitBerlin im Kraftwerk Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin um 18.30 Uhr. Die Gründerin von Detroit Soup aus Detroit wird da sein, Amy Kaherl.

 

Ab September 2016 können Menschen aus Berlin im Turnus von zwei Monaten ihre kreative Vision bei einem öffentlichen einfachen Suppenessen vorstellen und dafür ein Startkapital bekommen, das sich aus Spenden generiert. Der Schwerpunkt liegt zu Beginn auf den Bezirken Mitte, Kreuzberg-Friedrichshain.

Die Idee kommt aus Detroit. Der Gründerin Amy Kaherl geht es bei der DETROIT SOUP darum, einen sicheren Ort für die Bedürfnisse der Bürger einer Nachbarschaft zu schaffen, einen Ort für das Gespräch untereinander. Die BBC (und The Guardian) haben darüber berichtet. Seit 2010 konnten durch dieses Treffen mehr als 150 Projekte unterstützt werden.

Von dem Modell in Detroit inspiriert handelt es sich bei der BERLIN SOUP um

  • Ein öffentliches Suppenessen

  • Eine soziale Plattform, um Verbindungen unter Menschen herzustellen

  • Ein demokratisches Experiment in micro-funding

  • Ein Ort, an dem verschiedene kreative Gruppen zusammenkommen

  • Eine Chance, kreative Menschen und einfache Projekte in Berlin zu unterstützen

Für 5 Euro bekommen Gäste eine Suppe, Salat und Brot und eine Stimme, die sie abgeben können für eine von jeweils vier Präsentationen aus den Gebieten Kunst, urbane Landwirtschaft, soziale Gerechtigkeit, Erziehung, Technologie.

Jeder Präsentator hat vier Minuten Zeit, um seine Idee zu teilen und um vier Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Die Gäste können sich während der Veranstaltung beim Verspeisen einer Suppe darüber austauschen, welches Projekt ihrer Meinung nach der Stadt am ehesten zugutekommt. Am Ende des Abends werden die Stimmzettel gezählt und der Gewinner nimmt das Geld, welches eingenommen wurde mit für die Realisierung seines Projekts. In einem zukünftigen BERLIN SOUP Dinner berichten die Gewinner über den Fortschritt ihres Vorhabens.

Der Veranstalter DETROIT BERLIN CONNECTION g.e.V. arbeitet seit seiner Gründung 2015 an dem kulturellen Dialog zwischen den beiden Städten und plant ab September die BERLIN SOUP im Kraftwerk Berlin durchzuführen. Auch andere Bezirke in Berlin können ihre eigene SOUP organisieren.

Am 19. Juli findet die erste BERLIN SOUP als Informationsveranstaltung im Kraftwerk Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin statt. Beginn: 18.30 Uhr.

Die Gründerin Amy Kaherl wird vor Ort sein und ihre Idee vorstellen. Weitere Informationen werden in Kürze veröffentlicht. Jeder der Interesse und Zeit hat, dieses Projekt kennenzulernen, ist herzlich eingeladen.

Infos: http://detroitsoup.com und unter www.happylocals.org

Fragen an: [email protected]

Organisator: www.detroitberlin.de