Dienstag, 14. Juni 2005

Ziemlich spät abends ruft Kwan bei ihrem Mitbewohner Norman zu Hause an, ungefähr so: „Hallo, hier ist Kwan, wie geht es Dir. Ich hoffe, ich störe nicht. Entschuldige, daß ich jetzt anrufe. Geht es Dir gut? Könntest du mir vielleicht ein klein wenig helfen? Wir wollten etwas deutsche Kultur kennenlernen und sind nach Dresden gefahren. Und dann weiter ins Elbsandsteingebirge. Das ist sehr schön hier. Wir sind den ganzen Tag bei herrlicher Sonne spazierengegangen. Jetzt ist es so, daß ich aber bei der Polizei bin. Ich habe nämlich meinen Paß nicht dabei. Jetzt möchte die Polizei, daß Du zu einer Polizeiwache gehst und dort der Paß kopiert und ein Fax hierher geschickt wird. Ich hoffe, ich störe damit nicht zu sehr.“ Kwan ist wieder frei. Norman hat das erledigt, den Paß vorgekramt, sich auf den Weg zu unserer Polizeiwache gemacht. Die Kollegen da haben sonst mit größeren Problemen zu tun. So oft, wie wir in letzter Zeit mit der Wache in der Jägerstraße zu tun hatten, sind wir schon fast gute Freunde.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar