Dienstag, 1. Februar 2005

In der Non-Books Abteilung, man könnte auch sagen in der Souvenirabteilung, hängt ein Spiegel und vor dem Spiegel steht lange eine junge italienische Kundin und castet, ob die eine Tragetasche mit Berlinschriftzug zu drei Euro fünfzig besser zu ihr paßt oder die andere. Ihre Freundin berät sie. Man kann von vorne gucken, von der Seite. Von der anderen Seite. Von schräg hinten. Man kann auch die Tasche tauschen. Man kann den Mantel dabei auf und zumachen. Wie es ausging, weiß ich nicht, da kam eine Frage zur Staatsbibliothek. Über die stand am Sonntag was im Tagesspiegel, daraufhin kommen viele Besucher und wollen ein Buch dazu.

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