Die Charité – eine wundervolle Buchbesprechung zu einem wundervollem Buch

Josephine Macfoy bespricht in der „Berliner Woche“ das Kinderbuch „Die Charité“ von Magdalena Schupelius und Lesley Vinson , erschienen im Berlin Story Verlag:

Ehrlich gesagt, Krankenhäuser fand ich schon immer ein bisschen gruselig. So viele Kranke! Das ist vielleicht lächerlich, aber manchmal kann ich ein Angsthase sein, – auch wenn ich ein Bär bin. Ein Buch hat mir allerdings gezeigt, dass es eigentlich gar nichts gibt, wovor man sich fürchten muss, das Ganze ist sogar ziemlich spannend.

Es geht dabei um die Charité, die größte Klinik Berlins und eine der größten in ganz Europa. Wie sie dazu geworden ist, das erzählt „Die Charité. Ein Krankenhaus für Berlin“. Dass die ersten Leute dort behandelt wurden, ist schon 300 Jahre her! Damals sah die Stadt ganz anders aus, es gab Kriege, die Pest, einen König als Staatsoberhaupt, und viele Leute hatten keine Ahnung davon, wie Sauberkeit und Gesundheit zusammenhängen. Ganz viele Krankheitserreger und Behandlungen kannte man noch nicht. Das musste alles erst einmal erforscht werden.

Die Charité ist gleichzeitig Universität und Krankenhaus. Leute, die dort studieren, um Ärzte zu werden, haben immer Kontakt mit denen, die sie einmal heilen sollen. Sie lernen am Menschen. Kannst du dir vorstellen, als Kranker in einen vollen Hörsaal geschoben zu werden, damit die Studenten dich erforschen können? Irgendwie unangenehm, aber auch ein bisschen lustig, oder? Wie es damals dazu kam, das kannst du jetzt nachlesen!

Hier kann man das wundervolle Buch bestellen …