Die Arbeiterinnen- und Arbeiterklasse zum 1. Mai

Autor: Wieland Giebel | Datum: 1. Mai 2016 | Kategorie: Berlin Story

20160501 Engelbecken nachmittags

EU des Kapitals

Klassenkampf

free free Palestine

Frieden oder so

solidarity

Adalbert Engeldamm

3

Bethanien

contre le traveil

Köfte

Luftballons

Müll

Oranienplatz Wiese

Schmutziger_Deal

Terror

Trommler

Vater Selfie Oranienplatz

WaffenexportDie Arbeiterinnen- und Arbeiterklasse wird aus dem Lautsprecherwagen der Internationalen Revolutionären Jugend darauf hingewiesen, dass der Klassenkampf keine Grenzen kennt.

 

Es ist ein sonniger 1. Mai 2016. Lange stehen die Polizei-Wannen am Engelbecken. Hier kann man sich gut vorbereiten.

 

Die Demo-Choreographie der Polizei besteht darin, alle Seitenstraßen einfach dicht an dicht mit Wannen zuzuparken. Da war kein Durchkommen.

 

Eine erste kleine Demo von 500 Leuten versuchte einen Schnellstart vom Oranienplatz Richtung Adalbertstraße, wurde ab von der Feiergemeinde und der Polizei einfach ignoriert.

Überhaupt hielt sich die Polizei im Hintergrund.

Sprachen aus allen Ländern Europas waren zu hören.

Und tatsächlich gab es einen Stand mit politischem Inhalt, die Linke gegen Waffenexporte.

 

Damit war klar, dass es sich keineswegs im ein Caipirinha Wett-Trinken handelte, sondern um eine politische Veranstaltung – und die Veranstalter daher den Müll auf Kosten der Allgemeinheit beseitigen lassen konnten.

 

Der Schwarze Block, eher ein Blöckchen bestehend aus vielleicht hundert blassen, schwarz gekleideten Hänflingen, die seit 30 Jahren nachzuwachsen scheinen, versteckte sich in der Mitte des großen Demonstrationszugs.

 

1987 fing alles an. Das heißt, im kommenden Jahr ist es 30 Jahre her und der Berlin Story Verlag könnte aus den bisher erschienenen Kreuzberg-Büchern einen schönen 1. Mai Sammelband zusammenstellen.