Das älteste Schwein Berlins

Berlins ältestes Schwein hat 1174 gelebt. Hier sieht man noch das Skelett. Wahrscheinlich hat die Sau in der Küche gehangen, als das Haus anfing zu brennen. Brände entstanden auch damals meist in der Küche.
Die Küche lag etwas tiefer als der Eingang und war daher etwas kühler.

Der Balken am Eingang des Hauses im Foto (unten links) vorn im Bild stammt laut dendrochronologischer Untersuchung aus dem Jahr 1174.

Das Foto brauchen wir für die nächste Auflage von „Berlin im Mittelalter“.

Die erste Auflage ist fast weg.

Kaum war dieses Foto fertig und im Verlag, holte Norman Bösch den Chip aus der Kamera und bastelte eine neue Seite in die aktualisierte Neuauflage. In zwei Wochen kommt das Buch mit Sau aus der Druckerei.

 

Rechts auf dem Foto im Hintergrund zur besseren Lokalisierung das Stadthaus in der

der Stralauer Straße und Philipp Roskoschinski von AAB-Archäologie.
Die Sickerguben (Foto unten) stammen wahrscheinlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

 

Demnächst gibt es hier im Blog Informationen zum Mühlendamm, zum Klima früher und zur Frage, ob diejenigen wirklich recht haben könen, die meinen -ber als Bestandteil von Berlin hätte etwas mit Sümpfen zu tun. Wir werden die Nase über die Historiker rümpfen.