Die Akzisemauer — von Helmut Zschocke

„Die Mauer ist mir früh aufgefallen“, erinnert sich Helmut Zschocke. „Vor der Wiedervereinigung stand sie vollkommen frei. Ich hab mir lange nichts dabei gedacht, bis mich der Heimatverein darauf aufmerksam machte, dass es sich um einen Teil der alten Zollmauer handelt.“ Zschocke steht vor einem schmiedeeisernen Infokasten, in dem die Geschichte des historischen Mauerstücks nachzulesen ist. Der gelernte Volkswirt lebt seit über 30 Jahren in der Nachbarschaft, Mauern sind gewissermaßen Teil seiner Sozialisation. Also begann er, Nachforschungen anzustellen. „Berlin ist mein Hobby“, meint er verschmitzt. Aus dem Hobby wurde eine Obsession, aus der das Buch „Die Berliner Akzisemauer: Die vorletzte Mauer der Stadt“ hervorging, erschienen 2007 im Berlin Story Verlag….

Der vollständige Beitrag von Andeas Busche im Tagesspiegel …