DDR — geht wie warme Semmeln

Jens Schöne und Dr. Wolle im DDR Museum

DDR läuft super, besonders die englische Ausgabe des Buchs. Das sagten die MitarbeiterInnen des DDR-Museums heute mehrfach. Jens Schöne (links auf der Bühne) hat genau das richtige Buch geschrieben, eine populärwissenschaftliche Geschichte der DDR mit vielen sehr Fotos.

Der Vortragssaal des DDR-Museum ist voll, noch voller als sonst, obwohl es draußen gut 30 Grad heiß  ist. Dr. Stefan Wolle, der wissenschaftliche Leiter des DDR Museums und selbst Autor mehrerer DDR-Bücher, befragt Schöne.

„40m im Quadrat, nur Minenfeld und Stacheldraht, du weißt ja wo ich wohne, ich wohne in der Zone.“

 

Das ist Geschichtsschreibung, sagt Jens Schöne. Die Freiwillige Feuerwehr in einem Dorf formierte sich am 30. April 1989, am Vorabend des Internationalen Kampftags der Arbeiterklasse, dem 1. Mai, auf einer Bühne und sang aus voller Kehle dieses Lied – auf eine Melodie von Uriah Heep, Lady in black.

 

Erstens, die Leute hatten die Faxen dicke. Zweitens, das war lange, bevor in Ost-Berlin etwas passierte. Dritte, es gab keine Folgen, weil der Bürgermeister und die Verantwortlichen das nicht nach oben melden wollten. Das hätte ja bedeutet, sie hätten nicht alles unter Kontrolle.

Viertens, die Stasi verzweifelte, weil die Politiker nicht auf sie hörten. Der Handlungsempfehlung lautete nämlich, schnell ein Jugendzentrum zu bauen.

 

So konkret ist das Buch von Jens Schöne, ursprünglich Facharbeiter für Tierproduktion in der DDR, Autor zahlreicher Bücher des Berlin Story Verlags und Stellvertretender Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen in Berlin.

 

Mehr über das Buch von Jens Scchön, „Die DDR“ … aus dem Berlin Story Verlag …

 

PS. Jens Schöne findet die Mitarbeiter des Berlin Story Verlags in Badehose ziemlich sexy – so kennt er uns gar nicht … :)