Bürgerverein Luisenstadt — bringt das eigentlich was?

Volker Hobrack, Vorsitzender des Bürgervereins Luisenstadt, erläutert im Jahresbericht, wie Ina Buchholz von TV-Berlin mit ihm durch die Luisenstadt geht.

Bringt das eigentlich etwas, so ein Bürgerverein und dass man sich da engagiert? Sonst sähe es hier rund um das Engelbecken nicht so traumhaft aus. Gerade wenn man das Archiv sortiert, wie eine neue Arbeitsgruppe, merkt man, welche wahnsinnigen Veränderungen in den 25 Jahren stattfanden.

Haben die Bürger eigentlich etwas zu sagen? JA – in diesem Bereich auf alle Fälle und viel. Es gibt einen Sanierunsgbeirat, die Betroffenenvertretung, ständige Absprachen mit der Verwaltung.

Ist die Verwaltung nett zu uns? Es gibt nicht „DIE Verwaltung“. Das sind unterschiedliche Menschen, auch unterschiedliche Interessenlagen in der Verwaltung. Rund um das Engelbecken, also direkt am Berlin Story Verlag, ist jetzt baulich alles chic. Mehr als zehn Millionen Euro sind in die Entwicklung geflossen.

Jetzt geht es um den Spreeuferweg. Der Bürgerverein Luisenstadt bohrt seit Jahren. Es muss einen Weg direkt am Ufer von der Oberbaumbrücke bis zur Jannowitzbrücke und weiter zum Märkischen Museum geben. Inzwischen kauft die Stadt Ufergrundstücke auf. Das ist neu. Wenn der Uferweg einmal fertig ist, wird niemand daran denken, dass es das ständige Generve des Bürgervereins war, dieses Projekt umzusetzen. Eröffnet wird er dann sicherlich von einer Lusche aus der Senatsbauverwaltung. Macht nichts.

Wir sind glücklich, in einer demokratischen Gesellschaft leben und unsere Stimme erheben zu dürfen, ohne Nachteile zu erfahren.

Pogromnacht — „Reichskristallnacht“ — Hitler Dokumentation im Bunker

Heute vor 79 Jahren fanden die ersten großen Pogrome der Nazis statt. Sie verwüsteten jüdische Läden und Einrichtungen und griffen jüdische Bürger an. Dieser tag wird als beginn des Holocaust gesehen, der Ermordung von sechs Millionen Juden zunächst mit Schusswaffen, dann als industrielle Ermordung – ein einzigartiges Verbrechen.

Die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ geht ausführlich darauf ein.

Über Vorwand und Beginn der Pogromnacht hat Armin Fuhrer im Berlin Story Verlag das Buch „Herschel“ geschrieben.

Luisenstadt — im Berlin Story Verlag — erscheint vor Weihnachten

Kreuzberg und Mitte sind Spezialthemen im Berlin Story Verlag. Das liegt auch daran, dass der Verlag genau an der ehemaligen Mauer liegt, an der Grenze zwischen Kreuzberg (West) und Mitte (Ost).

Ursprünglich hieß dieser Stadtteil Luisenstadt. Er tritt wieder in Erscheinung im „Bürgerverein Luisenstadt„, der dieses Buch im Berlin Story Verlag herausgibt. Es erscheint vor Weihnachten.

 

Lorenz Maroldt, Chef beim Tagesspiegel und verantwortlich für den morgendlichen Checkpoint des Tagesspiegels, hat freundlicherweise einen kleinen Text dazu beigetragen.

 

Standardwerk zur Luisenstadt ist das Buch von Klaus Duntze, „Der Luisenstädtische Kanal“, erschienen im Berlin Story Verlag.

Das Buch zum Mythos — Michael Bienert und Linda Buchholz über Berlin in den Zwanzigerjahren

Babylon Berlin beschwört die Zwanzigerjahre in Berlin. Michael Bienert und Elke Linda Buchholz haben das Buch zum Thema geschrieben, das Standardwerk zu den 1920ern. Susanne Rakowitz bereichtet in der Kleinen Zeitung in Österreich ausführlich darüber.

Dreigroschenoper, Bubikopf, Dada, Bauhausarchitektur, Metropolis, Straßenkämpfe – der Mythos der Zwanziger Jahre prägt bis heute das Bild Berlins. Ein Stadtführer, der hilft, die Zwanziger Jahre mit all ihren Facetten im wiedervereinigten Berlin wiederzuentdecken.

Jan Karski — How ONE man tried to stop the Holocaust — Exhibition in Aberdeen

Wie Jan Karski der britischen Regierung und dem US-Präsidenten Roosevelt im Juli 1943 berichtet, dass die Juden systematische von den Nazis ausgerottet werden und nichts, aber auch gar nichts passierte, darüber informiert eine Ausstellung in der Universitätsbibliothek von Aberdeen. In „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker ist des auch ein wichtiges Thema.

Prof. Karin Friedrich von der Uni Aberdeen in Schottland organisierte das. Prof. Thomas Weber, ebenfalls Prof. in Aberdeen und Autor des Buchs „Wie Hitler zum Nazi wurde“, berichtete dankenswerterweise auf Twitter von dem Vortrag, den er im Rahmen der Ausstellung hielt.

In der Region Aberdeen leben 35.000 Polen.

Hans Scharoun — der sagenhafte Architekt, demnächst im Berlin Story Verlag

Das wird ein schönes Buch!
Noch kann man es nur auf dem Monitor sehen, aber in den nächsten Tagen geht es in Druck.

Bekanntestes Bauwerk in Berlin ist die Philharmonie.

In diesem Buch geht es mehr um Scharouns Bauten im Ruhrgebiet. Phantastisch!

Wie man Hitler-Kaffeetassen begründet

Wir hatten mehrmals davon berichtet, dass wir nicht mit rechten Versandhäuser oder ähnlichem zusammenarbeiten wollen, wir wollen sie nicht als Kunden, wir wollen auch sonst nichts mit ihnen zu tun haben. Dazu zählen zum Beispiel Anbieter, die Kaffeetassen, Poster und T-Shirts mit Hitlers Foto verkaufen. Wir sind auch dazu übergegangen, nur noch eine einzige Mail an diese Leute zu richten und dann nicht mehr zu antworten. Der Grund ist ganz einfach – sie schicken von sich aus oft viele, vieeelee, vieeeeleeeee Mails, in denen sie sich noch lange über uns beschweren. Und sie sagen allen ihren Freunden Bescheid, dass diese es auch tun sollen. Häufig folgen auch Bewertungen auf Amazon, z.B. dass wir Betrüger seien, dass Ware gar nicht existiere und ähnliches. Amazon stört sich daran wenig. Schaut man sich an, was diese Leute, die uns so schlecht bewerten, sonst gekauft haben, dann stolpert man über Titel wie „Weltanschaulich gefestigte Kämpfer: Die Soldaten der Waffen-SS“ oder „Mein Kriegstagebuch: Aufzeichnungen eines Stukafliegers“.

Vor einigen Wochen hatten wir die bizarre Situation, dass jemand (anonym) allen Mitarbeitern der Berlin Story eine E-Mail geschickt hatte in der er „aufdeckte“, dass der Verleger Enno Lenze nichts gegen Flüchtlinge habe. Belegt durch Facebook-Screenshots in denen er das sagt. Das ganze war wie die Enthüllung eines lange verschwiegenen Skandals aufgebaut. Die Idee des wirren Rechten war wohl, dass die Kollegen nun auf die Barrikaden gehen und ihn auffordert würden, gegen Flüchtlinge zu sein – oder so. Dass normale Leute aber einfach nichts gegen Flüchtlinge haben, kam ihm gar nicht in den Sinn.

Nun sollte gerade solche Wirrköpfe mal etwas wissenschaftliches und fundiertes zum NS-Regime lesen, aber sie sollen nicht daran verdienen, dass sie unsere Produkte an ihre Klientel verkaufen. Ausgerechnet diese Leute sind es aber, die sich Zeit nehmen, lange und wirre Begründungen zu finden, warum man ihnen weiterhin bei ihrem Geschäftsmodell helfen sollte. Hier mal ein Beispiel

Treten Sie  etwa auch so gegen das Unrecht auf, wie zum Beispiel gegen Einsatz vom deutschen Senfgas im Irak?

Ich bin erschrocken, welch totalitäre Denkmuster in Ihrem Hause herrschen

Dann müssen Sie aber auch gegen den Einsatz deutscher Soldaten protestieren, die 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg wieder vor Leningrad stehen und mit ihren Fliegerbomben unschuldigen Menschen töten.

Wie funktioniert eigentlich so eine Kunden-Selektion bei Ihnen? Gibt es Akten wie bei der Stasi, wo alles private gespeichert ist?

Haben Sie sich auch gegen die SS-Veteranen engagiert, die gerade im Baltikum durch ihre Städte als Helden marschieren?

Eine Begründung, warum man Hitler-Kaffetassen verkauft „wir wollen so den kritischen Umgang mit unserer Vergangenheit fördern

„Bitte beachten Sie, dass ich nötigenfalls bis zum Bundesgerichtshof klagen werde!“

Man gewöhnt sich an das und geklagt hat bisher auch niemand. Warum nehmen wir dieses Generve also auf uns?  Einfach, weil wir es für richtig halten, durch die Bücher über diese Zeit aufzuklären. Ebenso halten wir es für falsch, dass solche Menschen an unseren Produkten verdienen. Oft entstehen solche Bücher einfach durch die Recherchen für andere Projekte, wie zum Beispiel die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker, andere durch Autoren, die sie an uns heran tragen. Wir freuen uns über diese Arbeit, wir legen keinen Wert auf Applaus von der falschen Seite.

CIA Dokument über Hitler — 26. Juli 1963 — Stalins Kommentar

Also, er lebt doch. Dieses CIA-Dokument wurde jetzt gerade mit den Dokumenten zu JFK freigegeben. Beide werden die Verschwörungstheorien wieder in Schwung bringen. Das Hitler-Dokument stammt vom Oktober 1955, Hitler wäre damals 62 Jahre alt gewesen, heute wäre er 128 Jahre alt.

Wie kommt es zu diesen haarsträubenden Verschwörungstheorien?

Dazu nimmt der beste Kenner des Lebens Hitlers Stellung, Harald Sandner. Er hat das 2432-Seiten-Werk über Hitlers Leben Tag für Tag im Berlin Story Verlag veröffentlicht, das „Hitler Itinerar“. Das Buch zu Hitlers letztem Lebensjahr, dem blutigsten der Weltgeschichte, kommt im Frühjahr 2018. „Hitler – Sein letztes Jahr, Chronolgie einer Apokalypse“

Es ist der Maifeiertag, Dienstag 1. Mai 1945, Moskau, 05:00 Uhr Ortszeit: Stalin wird geweckt und telefonisch über Hitlers Tod informiert. Sein erster Kommentar: „Hat er es also getan, der Schweinehund. Zu dumm, dass wir ihn nicht lebend in die Finger gekriegt haben.“

Er ist erbost darüber, dass Hitler tot ist, er wollte ihn lebendig.


Da er gewohnt ist, alles zu bekommen was er will, kann er nicht akzeptieren, dass sich Hitler seinem Willen entzogen hat.

Umgehend spekuliert er, Hitler lebe noch, er sei nur verschwunden. So verbreitet Stalin am 26. Mai 1945 das Gerücht, Hitler sei noch am Leben und verstecke sich im Ausland, möglicherweise in Spanien oder Argentinien. Er streut damit Unruhe zwischen den Westalliierten – und sorgt für bis heute andauernde – meist aus kommerziellen Gründen initiierte – Falschmeldungen über Hitlers angebliche Flucht nach Argentinien oder der Antarktis.

In Wahrheit haben die Sowjets die Überreste Hitlers längst in ihrem Besitz.

Stalin wird später einen Geheimbericht über das Ende Hitlers anfertigen lassen, in dem die Aussagen von Günsche und Linge dokumentiert sind. Es wird nur ein Exemplar angefertigt, für ihn persönlich.

Soweit Harald Sandner.

In der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ erklären wir fast täglich, dass Hitler sicher tot ist. Weitere Details dazu kann man hier nachlesen.

Theodore Abel — summer 1935 in Berlin

Diary of Theodore Abel, the american professor with polish background, came to Berlin also in summer 1935. The year before he collected 600 biograms „How I became Nazi.“

Das Buch mit den Lebensläufen erscheint im Berlin Story Verlag im Frühjahr 2018. Das Cover könnte vielleicht so aussehen: