Burkhard Kieker von Visit Berlin im Berlin Story Bunker

„Das hat gefehlt. Diese Dokumentation zeigt beängstigend, was Nationalismus und Rassismus bedeuten.“

Burkhard Kieker (mit Enno Lenze, links und Wieland Giebel) besucht am Sonntag mehrere Stunden den Berlin Story Bunker, die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“, das Berlin Story Museum und den Bereich, in dem Bau und Dasein im Bunker im Zweiten Weltkrieg gezeigt werden.

Tripadvisor — aktuelle Kommentare zum Berlin Story Bunker

Bnaicker,  16792

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The research and energy to synthesise such a great volume of information to a palatable experience means this a must go in Berlin! Ask Bnaicker about Berlin Story Museum

You can do both on a combined ticket or just choose one or the other. We did both and spent around 3 hours wandering the bunker listening to the audio guide. (Included in ticket price). If you don’t know the history of Berlin then worth spending the time.

Und das ist am lustigsten: Zu viel Informationen, deswegen nur 3 von 5 Punkten (immer noch besser als die null Punkte vor einiger Zeit, weil sie keinen Parkplatz gefunden, sonst aber alles ok war)

The video at the end summarized everything much better than the whole Museum. It is too packed with information and lacking in some details or overall picture that one just cant imagine/place the history. That being said, the video at the end was good.

So lange war ich noch nie in einem Museum – top!

„So lange war ich noch nie in einem Museum – top!“
vor 2 Tagen, Tripadvisor

Bewertet von Andrea W
Das Museum bringt ein Thema auf den Tisch, das sonst kein Museum macht: Hitler. Man hat eine absolute Chronologie, die fein säuberlich aufgearbeitet wurde. Es wird immer wieder auf Zitate aus „Mein Kampf“ eingegangen, die sodann widerlegt werden. Wir waren 2,5 Stunden in diesem Museum und es war einfach nur sehr spannend. Natürlich weiß man einiges über Hitler, aber an solche Details kommt man sonst nicht. Zudem wurde mit Verschwörungstheorien usw. aufgeräumt, was ich super fand. Das ist eigentlich ein Muss für jeden.“

Mal was lustiges mit Hitler drehen

Wegen der schlechten Erfahrungen in den vergangene Jahren lassen wir kaum mehr ein Kamerateam im Berlin Story Bunker drehen. Selbst bei den öffentlich rechtlichen fehlt es inzwischen oft an der notwendigen Seriosität. Wir machen Pressekonferenzen mit verpflichtender Anmeldung und schließen auch da Sender aus. So zum Beispiel einen polnischen Sender, der uns in der als Neonazis darstellen wollten oder einen argentinischen Sender, dessen Mitarbeiter unsere Mitarbeiter bedroht haben und gesagt haben, wenn sie nicht überall alles drehen dürfen (auch in den nicht zugänglichen bereichen), dann reden sie alles schlecht und raten vom Besuch ab. Die restlichen 110 Journalisten bei der Pressekonferenz waren normal – aber dennoch machen einen diese Fälle vorsichtig.

Vor Kurzem fragte eine Produktionsgesellschaft für das ZDF an. Sie wollten für eine Satiresendung bei uns etwas drehen – die Anfrage war unklar und komisch. An sich wollten sie eine Tour durch die Dokumentation “Hitler – wie konnte es geschehen” filmen und dann mit Besuchern sprechen und dabei Kostüme tragen. Aber auch auf Nachfrage war nicht ganz klar, worum es geht. Spätestens bei den Kostümen ist so eine Anfrage aber sehr auffällig. Heute lief dann die Sendung – wir sind froh unsere Dokumentation nicht unfreiwillig als Set für so einen Nazi-Blödsinn zur Verfügung gestellt zu haben.

Der letzte vermeintlich seriöse Dreh war mit Jamie Theakston von der BBC. Da sollte man erwarten, dass alles gut geht. Sie wollten etwas zur Geschichte des Gebäudes drehen und zu unserem ehrenamtlichen Engagement dort. Alles machte einen seriösen und normalen Eindruck. Sie waren professionell und Freundlich. Da es der Werbung für das Projekt dienen sollte, zahlten sie zwar eine Aufwandsentschädigung dafür, dass wir ein paar Stunden für sie den Bunker öffneten, mehr aber nicht. Alles ok soweit. In der ausgestrahlten Sendung hieß Enno Lenze auf einmal “Enno Muller” von der Berlin Story war keine Rede mehr. Dafür sagten sie, sie hätten am Rande Berlins einen verborgenen alten Nazi Bunker gefunden. Na vielen Dank.

Ein privater deutscher TV Sender fragte für eine große Sendung an, ob sie mit einer durchaus berühmten Band in der Dokumentation zum NS-Regime ein Musikvideo drehen könnten. Das fanden sie irgendwie lustig. Auf den Einwand, dass das weder lustig ist noch sinnvoll hieß es wieder: “Das ist aber Werbung für sie!”. Das glauben wir weniger.

Anfragen wie diese haben wir leider immer mehr. TV Teams brauchen an sich ein Set für eine Geschichte, die sie sich vorher ausgedacht haben oder einfach für etwas “lustiges”. Da haben wir leider keine Lust mehr drauf.

Bundeswehr in „Hitler – Wie konnte es geschehen“

Enno Lenze führt eine Einheit der Bundeswehr durch die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen.“

Hitler im Wachsfigurenkabinett in Indonesien

Hitler im Wachsfigurenkabinett soll der Bildung dienen.

 

Dieser Hitler vor einem KZ stand in der indonesischen Stadt Yogyakarta. Er wurde inzwischen entfernt.

Hitler als Wachsfigur kann man auch bei Madame Tussauds Unter den Linden besichtigen. Oder ein Stück weiter Unter den Linden im Deutschen Historischen Museum als Büste auf einem Denkmalsockel.

Bei uns nicht. In der Dokumentation „Hitler- wie konnte es geschehen“, gibt es nur eine zerschlagene Hitler-Büste. „We have a message!“ Hier sehen Sie, wie Enno Lenze die Hitler-Büste zerschlägt und auf den Müllhaufen der Geschichte verfrachtet.

Kriegsverdienstkreuz — von Besuchern für die Dokumentation gespendet


Das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern, für die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ von Besuchern zur Verfügung gestellt.

DANKE Nadine!

„Wir waren das erste mal im Berlin Story Bunker. Einfach super. Sehr informativ und verständlich über drei Etagen aufgebaut. Großes Lob an die Menschen hinter den Kulissen für ihre Arbeit und ihre Mühe. Ich freu mich, Euch einen kleinen Teil der Geschichte senden zu können und freue mich auf den nächsten Besuch bei euch.“

Dieses Kreuz wurde am 18.Oktober 1939 durch den „Führer“ und Reichskanzler Adolf Hitler gestiftet. Verliehen wurde das Kreuz in 2 Klassen für Verdienste, die eine Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz noch nicht rechtfertigten. Das Kreuz wurde mit und ohne Schwerter verliehen. Mit Schwertern wurde es verliehen für den Einsatz unter feindlicher Waffenwirkung oder besonderer Verdienste in der Kriegsführung. Ohne Schwerter wurde diese Auszeichnung verliehen bei gleichen Verdiensten ohne feindliche Waffenwirkung.

Museumswetter — das Museumsbooklet von Visit Berlin

„Wie haben das hier in unserer Unterkunft erhalten. Jede durfte sich etwas aussuchen. Heute war ich dran und wollte in den Bunker kommen und die Dokumentation sehen. Wir waren drei Stunden hier und möchten jetzt erst einmal etwas essen. Also wir sind aus Polen – Vancouver und Polen.“

Pogromnacht — „Reichskristallnacht“ — Hitler Dokumentation im Bunker

Heute vor 79 Jahren fanden die ersten großen Pogrome der Nazis statt. Sie verwüsteten jüdische Läden und Einrichtungen und griffen jüdische Bürger an. Dieser tag wird als beginn des Holocaust gesehen, der Ermordung von sechs Millionen Juden zunächst mit Schusswaffen, dann als industrielle Ermordung – ein einzigartiges Verbrechen.

Die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ geht ausführlich darauf ein.

Über Vorwand und Beginn der Pogromnacht hat Armin Fuhrer im Berlin Story Verlag das Buch „Herschel“ geschrieben.

Botschafter und Attachées in der Hitler-Dokumentation

Botschafter, Attachés und Vertreter vieler Länder nehmen heute an einer Führung durch die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ teil.