Enno Lenze in Kurdistan


Auf der Ehrentribüne beim Präsidenten gestern am Nachmittag (oben) und rechts morgens beim Abflug in Tegel.

Enno Lenze, Betreiber des Berlin Story Bunkers mit der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ und dem Berlin Story Museum, ist gerade in Kurdistan.

Am Montag findet die Volksabstimmung darüber statt, ob das Volk wünscht, dass die autonome Region Kurdistan, bisher Teil des Irak, zu einem eigenen Staat wird. Bei der Abstimmung wir mit einer überwältigenden Zustimmung von etwa 90 Prozent gerechnet.

 

Enno Lenze: „Gestern traf ich den Präsidenten Massoud Barzani bei einer Veranstaltung zur Unabhängigkeit der Autonomen Region Kurdistan. Er sagte, dass es für ihn keine Alternative dazu gibt … Das Referendum, so erklärte der Präsident weiter, ist einfach nur eine Volksabstimmung, ob man gerne unabhängig wäre. Sagt das Volk mehrheitlich „Ja“, so muss man in ernsthafte Verhandlungen mit der Zentralregierung treten …“

Enno Lenze war immer wieder in Kurdistan. Seine Berichte findet man auf Enno Lenze.de
oder auf der Fanpage bei Facebook

oder bei laufend auch mit Berichten von von dieser Reise unterwegs auf Twitter – da muss man sich nicht anmelden.

Berlin Story Bunker — jetzt erschienen

Das Buch über den Berlin Story Bunker ist jetzt erschienen. Es geht um die Geschichte des Bunkers, über die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“, über das Berlin Story Museum sowie über das „Making of …“, also wie das alles geplant wurde und wer dahinter steckt.

Das Buch ist erhältlich im Bunker oder über den Berlin Story Verlag zu beziehen.

Wir kommen aus Schweden und sind vom Bau

Starke Schwedische Männer, die sich mit Betonbau auskennen. Noch keiner von Ihnen war im Bunker. Vieles können wir berichten, aber leider nicht, wie viele Kubikmeter Beton verbaut wurden. Wie die unterschiedlichen Betonmischungen mit den unterschiedlichen Stahlmatten verbunden werden, ergab sich nach vielen Test. 1942 erteilte das federführende Luftschutzbauamt Emden Weisungen.

Wann sind Bunker eigentlich bombensicher?

Es galten als Grundsätze für die Konstruktion, dass rund 60 % des eingebrachten Stahls an der Unter- oder Gebäudeinnenseite verbaut werden musste und dass die Stahlmatten eine große Maschenweite aufweisen sollten. Ausgenommen war die untere (innere), die engmaschiger ausgeführt wurde. Das Stahlgewicht betrug rund 30 kg/m³ und bot trotzdem einen gleichwertigen Schutz wie ähnliche Bauten mit Stahlanteilen von 55 bis 80 kg/m³. Die Schutzwirkung der Braunschweiger Schutzbewehrung gegenüber anderen Bunkertypen wurde in Tests nachgewiesen. Selbst nach vier erfolgten Sprengversuchen hielt sie noch stand, während beispielsweise die kubische Bewehrung schon durchschlagen worden war.

Die Bewehrung weist bei Wänden auf der Innenraumseite dichte Stahleinlagen auf, die nach außen hin immer größere Abstände bilden. Bei den Decken ist diese Bewehrung horizontal angeordnet. Um die gewünschte Festigkeit und die Vorteile der Braunschweiger Schutzbewehrung optimal auszunutzen, dürfen keine Verfahren angewendet werden, die reinen Flüssig-, Guss- oder Pumpbeton verwenden.

Betondecken: Die Bewehrung wird mit einer weichen Betonmischung (Korngröße 0 bis 30 mm) aus 400 kg Zement je Kubikmeter etwa 20 cm dick eingebracht und anschließend verdichtet. Darauf folgt sofort die Einbringung einer festeren Betonschicht (Korngröße bis 100 mm). Die für die Verdichtung zuständigen Arbeitskräfte stehen dabei auf den Einlagen der Bewehrung und steigen wie auf Leitern mit dem Anstieg der Betonhöhe weiter nach oben.

Betonwände: Bei den Wänden werden zum Betonieren zumeist Schüttrohre verwendet, die der Bewehrung angepasst sind und einen Durchmesser von 20 cm (innen) bis 40 cm (ab Wandmitte) aufweisen. Auch hier wird die innere Schicht aus der weicheren, feineren und die äußere aus der festeren, gröberen Betonmasse hergestellt. Diese sollte möglichst etwas höher stehen, als die flüssigere Innenschicht, damit sich diese zur feineren Bewehrung hin ausbreitet.

Alles klar? Bei weiteren Fragen bitte eine Bunkerführung buchen.

Berlin Story Museum in der FAZ



Holger Klein in der FAZ: „… Im Stockwerk darunter befindet sich ein Museum, das mich sehr begeistert und dem Bunker auch den Namen Berlin Story Bunker gegeben hat. Ich hatte nicht damit gerechnet, dort so etwas zu finden. Es ist nicht sonderlich groß und hat nicht sonderlich viele Exponate, aber es … sehr liebevoll und angenehm unaufdringlich gestaltet und einen kurzen Besuch wert. Wer sich am Eingang einen Audioguide leiht, verbringt nämlich gerade mal eine gute Stunde im Museum, denn es erzählt ausschließlich die Geschichte Berlins in sehr komprimierter und ablenkungsfreier Form. Insbesondere die jüngere Geschichte Berlins – die, aus der es viele Artefakte und Fotos gibt – ist stark geprägt vom Krieg, sei es als Hauptstadt eines aggressiven Landes oder als sogenannte Frontstadt im Kalten Krieg, so dass der Ort der Ausstellung mit all seiner Bunkerdeckenbedrückung besser kaum gewählt sein könnte …“

Die Tischtennisgruppe von Axel Springer im Bunker

Die Betriebssportgruppe von Axel Springer, Abteilung Tischtennis, hat heute mit Gästen aus Bayern ausführlich den Berlin Story Bunker besichtigt.

Tunnel zum Berlin Story Bunker — historisch

Fluchtweg zum Luftschutzraum der Reichsbahn (der Pfeil oben).

Jürgen Töpfer hat die Situation der Tunnel genau dokumentiert, die zum Anhalter Bunker/Berlin Story Bunker führen.

Damals konnten die Fahrgäste der Reichsbahn durch einen tief gelegenen Tunnel in den Bunker kommen.

Ein weiterer Tunnel führte von der größten Postverteilstelle des Kontinent in den Tunnel, von der Möckernstraße 135 in Berlin SW 11. Heute ist dort das Hotel Crowne Plaza.

Johanna Ruf im israelischen Fernsehen

Antonia Yamin hat mit Johanna Ruf im Berlin Story Bunker über deren Buch „Eine Backpfeife für den kleinen Goebbels“ gesprochen. Das Buch erschien im Berlin Story Verlag.

„Hitler – wie konnte es geschehen“ — Enno Lenze berichtet, warum wir das machen

Enno Lenze berichtet aus dem Bunker, wie sich eine Demokratie in rasendem Tempo in ein Terrorregime verwandelte, was in der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ zu sehen ist und warum wir das machen.

Heute neu: Hitler in Argentinien. Mit Beweisen


Hitler in Argentinien. Es hängt uns zum Hals raus. Heute wieder: CIA Documents Prove Hitler Lived After WWII, With Photo to Confirm.

 

Historiker, mit denen wir darüber sprechen, verdrehen die Augen und fragen, warum wir überhaupt darauf eingehen. Ganz klar: Weil wir immer und immer und immer wieder auf diesen Unsinn angesprochen werden.

 

Die Verschwörungstheoretiker finden Dumme auf der ganzen Welt, die nicht bereit sind, die einfache Tatsache anzuerkennen, dass Hitler sich selbst umgebracht hat. Es war ein angekündigter, genau geplanter Selbstmord.

In der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ gehen wir auf die Verschwörungstheorie am Anfang ein. Am Ende schilden wir den Selbstmord Hitler.