Kriegsspiel-Werbung auf der Seite zu NS-Gedenkstätten bei berlin.de

Die Seite bei berlin.de heißt „Spuren des Nationalsozialismus“ und in der Werbung auf dieser Internetseite geht es um ein Spiel mit Kriegsschiffen, „Versenk den Gegner.“ Liebe Bildungssenatorin, könnten Sie damit etwas zu tun haben?

Unter den Linden 40 — Blender der Geschichte


Mehr sein als scheinen, sagte die Sonne und verzog sich hinter eine Wolke. Das ist eher so preußisch und bedeutet: Man muss nicht den dicken Max markieren, es darf auch eine Nummer bescheidener sein.

Was wir hier auf dem Foto sehen, ist das Gegenteil. Die Firma Louis Vuitton hat die Schaufenster der beiden Läden zugeklebt, damit die Besucher jetzt während der Art Week und danach bis zum 8. Oktober nicht sehen, was da eigentlich ist. Es sieht aus, als sei alles Louis Vuitton. Dabei befinden sich dahinter weiterhin die beiden Souvenirläden, die Anfang diesen Jahres einzogen, nach dem die Berlin Story ausgezogen war.

Das Gebäude heißt jetzt „Französisches Palais“. So hieß es zwar noch nie, aber es war ja mal zu DDR-Zeiten die französische Botschaft drin, vorher auch Waggon Lit, die Schlafwagengesellschaft.

In der ersten Etage hat Louis Vuitton „Time capsule exhibition Berlin“ eingebaut – ich schätze für etwa eine Million Euro. Laut Prospekt ein „immersiver Erfahrungsparcour“. Eintritt frei, täglich 10 bis 19 Uhr. Das ist sehenswert, wenn man die Räume vorher kennt, in denen wir die Historialen geplant haben, die Geschichtsfestivals der Berlin Story. Ob es darüber hinaus sehenswert ist, kann ich nicht beurteilen. Mein Weltbild ist da zu eng. Ich verbinde Louis Vuitton immer mit hochhackigen Russinnen.

Grenzübergangsstelle Heinrich-Heine-Straße, Blick von Kreuzberg in den Osten nach Mitte


Heute (oben) und damals (rechts).

Zwei Ossis ohne Namen blicken in den West, Richtung Robben & Wientjes.

Sahra Wagenknecht und Angela Merkel.

Hinter Ihnen liegt der ehemalige Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße, zwischen Berlin Story Verlag und Berlin Story Bunker.

Neuer Lehrplan: Nationalsozialismus kommt nicht vor. Gender-Mainsteaming ausführlich.

Die Schule fängt heute in Berlin wieder an, es gibt für alle – mit nur einem Jahr Verspätung – einen neuen Rahmenlehrplan. Die wichtigsten Themen sind drin, nämlich Kompetenzerwerb zum Thema „verschiedene Geschlechtsidentitäten in ihrer Vielfältigkeit und Differenziertheit leben.“

Nationalsozialismus kommt nicht vor. Die Suche zu diesem Thema ergibt:

Nichts gefunden für „Nationalsozialismus“.

Kompetenzerwerb in Gender Mainstreaming:

Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Normen und Werten der Gleichberechtigung der Geschlechter so wie einem vielfältigen Rollenangebot in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen auseinander. Dabei lernen sie Geschlechterverhältnisse in gesellschaftlichen Bereichen wie Politik, Wirtschaft und Kultur kennen und setzen sich unter Berücksichtigung rechtlicher Grundlagen mit deren Entwicklung in der Geschichte auseinander. Sie üben sich im Perspektivwechsel und analysieren die Lebenswelten und -wirklichkeiten, in denen Menschen mit verschiedenen Geschlechtsidentitäten in ihrer Vielfältigkeit und Differenziertheit leben.

 

Der Landesschülersprecher Konstantin Gülden dazu in der Morgenpost: „Politische Bildung geht im Unterricht unter.“ Nach dem Rechtsruck der Gesellschaft fordern Schüler mehr politische Bildung. Bildungssenatorin Sandra Scheer dazu laut Morgenpost: „Wir werden nicht über die Köpfe der Betroffenen entscheiden, die Fachverbände und die Schüler müssen sich einigen.“

 

 

Stammtisch aus Warstein im Berlin Story Bunker


„Wir kommen aus Warstein … also im Sauerland.“ – Als müsste man das jemandem erklären.

Früher hätte der Stammtisch direkt durch einen Tunnel in den Bunker kommen können. Wo heute das Hotel Crowne Plaza ist, war früher eine große Postverteilstelle, deren Mitarbeiter durch einen eigenen Tunnel in den Bunker gelangen konnten.

Kuwait, Saudia Arabien

Eine Familie aus Saudi Arabien verabschiedet sich. Sie waren lange in einer für sie völlig fremden Welt. Der Mann hat sehr viel erklärt und sich anschließend ausführlich bedankt.

 

Zwei andere kamen aus Kuwait, ein junger Polizist und sein Schwager. Sie fahren mit dem Mietwagen durch Deutschland, Drei Stunden Bunker, jetzt Stuttgart. Stuttgart? = Mercedes Benz. Und dann black forest. Sie erhalten problemlos ein Schengen-Visum. Er hat ein 10-Jahres-Visum für die USA. Im vorigen Jahr waren die beiden zwei Wochen in Frankreich. Im Dezember besuche ich sie.

 

Und die anderen so? Gestern beim Aufräumen lag ein Zettel auf dem Boden, die touristische Wochenendplanung: Tränenpalast – Berlinische Galerie – Botanischer Garten – Museum Berggruen – Hamburger Bahnhof – Berlin Story Bunker – Martin-Gropius-Bau. Samstagabend Kabarett.

Hitler – das Itinerar (Tag für Tag) — Dreharbeiten zur TV-Dokumentation

Magalie Mignot, die Regisseurin der zweiteiligen Dokumentation über „Hitler – das Itinerar“ von Harald Sandner vor dem Geburtshaus von Hitler in Braunau. An der Kamera Nicola Bethune.

 

Hitlers Geburtshaus vom Dach eines Nachbargebäudes aus gefilmt. Das Geburtshaus von Hitler sollte abgerissen werden. Inzwischen hat sich aber die Meinung durchgesetzt, dass man Geschichte nicht durch Abriss entsorgen kann. Österreich plant eine Mahn- und Gedenkstaätte.

 

Im Luftschutzbunker des Führerbaus in München (heute Hochschule) sind Teile der Klimaanlage im Original erhalten.

 

Die Suche nach der richtigen Perspektive vor dem Bayertor in Landsberg am Lech. Auf dem berühmten Foto nach Hitler Entlassung steht er neben dem Wagen.

Interview mit Hermine Kaiser im Hotel Lederer in Bad Wiessee. Frau Kaiser (88) berichtet Details zur „Nacht der langen Messer.“ Hitler schaltete die innerparteiliche Opposition aus – 200 Tote.

Tagesspiegel-Redakteure , Sonderführung


Sonderführung für Redakteure des Tagesspiegels am Abend. Der Tagesspiegel begleitet uns aufmerksam und wohlwollend seit zwanzig Jahren. Die Zeitungsredaktion ist ganz nah, wir gehen gern oft mittags dort essen. Unser Dank an die Redaktion: Eine All-inclusive-Führung, erst den Bunker im Zustand von 1945, dann das Berlin Story Museum und als Schwerpunkt die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“. Die Damen und Herren haben Sitzfleisch. Fragen und Antworten dauerten eine weitere Stunde. Dadurch haben wir vergessen, ein Gruppenfoto zu machen. Der Besuch hat uns außerordentlich gefreut.

Berlin Welcome Card 2018 — auch für das kommenden Jahr sind wir bereit

Berlin Welcome Card für das Jahr 2018, damit die Besucher der wissen, wo sie hingehen sollten.