Buschkowsky hat etwas zu sagen

Wer mit Heinz Buschkowsky zu tun hatte, wer ihn auf kennt oder auf Podien erlebt hat, weiß, dass er nicht rumblubbert, dass er etwas zu sagen hat, dass er aus dem vollen Schöpfen kann – und dass er kein Rassist oder was auch immer ist. Zum Glück wirft ihm das keiner vor, soweit ich es bis jetzt mitbekommen habe,

Das Buch liegt in Buchhandlung ganz vorn. Es ist in klarer Sprache geschrieben, oft witzig, nie mit bösartigem Zynismus. Buschkowsky hat über den Tellerrand geguckt und berichtet ausführlich von seinen Studienfahrten zu sozialen Brennpunkten ins europäische Ausland – und was es ihm und Neukölln gebracht hat.

Buschkowskys These ist, dasss nicht die Integration das Problem ist, sondern die Bildungsferne, die dazu führt, dass Familien über Generationen am „gesellschaftlichen Schnuller“ hängen.

Seine Feinde sind die Warmduscher, die er für die „Gaukler-Politik“ verantwortlich macht, wie den ehemaligen Integrationsbeauftragten Günter Piening, der die Probleme nicht analysiert und und einen klaren Blick auf die Situation verhindert hat.

Seine Lösung besteht in besserer Bildung, sozusagen im Zwang zu Bildung

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