Bunkernachbar — der BASA-Kunstbunker, 120 Meter vom Berlin Story Bunker

BASA Bunker Ausstellung, Licht
Im nächsten Bunker am Halleschen Ufer sieht es so aus. Luftlinie 120 Meter. Heute befindet sich da die Feuerle Collection. Früher war es der BASA Bunker der Reichsbahn, der bis vor kurzem so aussah

 

Der BASA-Bunker am Halleschen Ufer
Die Deutsche Reichsbahn betrieb während des II. Weltkrieges am Halleschen Ufer in Kreuzberg am Landwehrkanal eine zentrale Leitstelle ihrer Fernmelde- und Fernschreibnetze. Zum Schutz der dort installierten technischen Anlagen vor Luftangriffen wurde ab 1942 für die „Bahnselbstanschlussanlage“ (Kurz: BASA) ein noch heute existierender Bunker angelegt. In den Morgenstunden kurz vor der Kapitulation Berlins am 2. Mai 1945 sprengte eine SS-Einheit die Tunneldecke des quer zum Landwehrkanal verlaufenden Nord-Süd-Tunnels der Berliner S-Bahn. Durch das aus dem Landwehrkanal in den Tunnel eindringende Wasser wurde der am Kanal gelegene Bunker überflutet. Sämtliche technische Anlagen wurden unbrauchbar. Auch der ehemalige BASA-Bunker wurde zwischen 1959 und 1962 zur Lagerung eines Teils der „Senatsreserve“ genutzt.

 

Die Deutsche Welle über die asiatische Kunst im BASA-Bunker …