Bürgerverein Luisenstadt: Mehr Park! Mehr Grün!

Darum ging es heute im Bürgerverein Luisenstadt: Wo die Mauer war, soll gebaut werden – das ist primstens. Die Sektorengrenze, also die Mauer, heute die Grenze zwischen den Bezirken Mitte (Nord) und Kreuzberg (Süd) ist auf dem Plan dunkelgrün eingezeichnet.  Aber vor der Mauer gab es auch noch etwas, nämlich einen wichtigen und uralten Friedhof, der zur Mauerzeit platt gemacht wurde, damit das Schussfeld frei war.

Ursprünglich war der Luisenstädtische Kirchpark groß – rote Linie. Dann wurde im Laufe der Zeit immer mehr abgeknappst – gestrichelt rot.  In der Mitte lag die Kirche – blau. Wenigstens die soll heute wieder sichtbar gemacht werden durch einen 75 Zentimeter hohen Holzsockel mit fünf Stufen am Rand. Geländer müssen erst ab 90 Zentimetern her. Und ähnlich, außerordentlich schöne und gut angenommene Holzsockel gibt es im Park am Gleisdreieck.

Wie kriegen wir das hin? Heute wurde ein Plan entwickelt. Die Berliner Zeitung könnte etwas darüber schreiben. Deren Redaktion ist drei Minuten entfernt in der Alte Jakobstraße 105 . Oder der Tagesspiegel, dessen Chef Lorenz Maroldt wohnt nebenan in der Annenstraße (neongrün).

Wir haben das Engelbecken hinbekommen, den Kanal, die Umfeldsanierung in der Luisenstadt — alles ist viel schöner geworden. Das schaffen wir jetzt auch noch. Das Buch zur Luisenstadt gibt es im Berlin Story Verlag …