Bürgerverein Luisenstadt — bürgerschaftliches Engagement und die Berlin Story



Volker Hobrack, Vorsitzender des Bürgervereins Luisenstadt, eröffnet heute zusammen mit Carsten Sellschopf, dem Berliner Chef des Immobilienunternehmens Instone, das Bodendenkmal sowie die Stele mit Informationen über die Luisenstädtische Kirche, die hier bis zum Bombenangriff vom 3. Februar 1945 stand. 60 Menschen wurden dabei in den Kellern lebendig begraben. Der zehn Jahre alte Sohn von Familie Döbel verlor seinen acht Jahre alten Bruder.

Der Bürgerverein erinnert an die Kirche, deren Bedeutung und an die Luisenstadt.

Instone baut direkt angrenzend auf dem ehemaligen Mauerstreifen 235 Wohnungen und half dem Bürgerverein bei der Ausrichtung dieser kleinen Feier.

Stephan von Dassel, der Bürgermeister von Berlin-Mitte (rot), lobte das Engagement der Bürger und sagte, weil es eine Million Euro mehr gibt, eine bessere Pflege der Parks zu. Früher gab es einen Zaun um den Park. Der wurde aber bei der Revolution von 1848 anderweitig gebraucht. Die Barrikaden am Alexanderplatz waren nicht weit. Im Jahr 2008, 160 Jahre danach, stellte die von der Berlin Story unterstützte Historiale diese Schlacht nach – Bürger gegen den König, der Anfang der Demokratie.