Buchvorstellung: „Das Braune Berlin“

Vortragende und Publikum bei der Buchvorstellung:
„Das Braune Berlin“

DasBrauneBerlinBuchvorstellung

Vortragende (v.l.: Prof. Laurenz Demps (Historiker), Rainer E. Klemke (Initiator des Themenjahres),
Sven Felix Kellerhoff (Autor des Vorwortes „Das Braune Berlin“), Wieland Giebel (Herausgeber „Das Braune Berlin“) )

Wir hatten heute eine angenehme Vorstellung zu einem unangenehmen Thema: „Das Braune Berlin“. Herr Prof. Demps (oben, links) hat dabei klar herausgestellt, dass es um ein Verstehen und nicht ein Verständnis der historischen Gräuel gehe. Das heißt ein faktisches Verstehen sei kein moralisches Verständnis.“Das Braune Berlin“ zeigt anhand von Original Quellen und Dokumenten von den 1920er Jahren bis 1933 wie Berlin braun geworden ist. Der Herausgeber Wieland Giebel (oben, rechts) sei dabei, „noch nie so stark mit den Ideen des Nationalsozialismus konfrontiert worden, wie bei der Arbeit an diesem Buch.“ Diese Konfrontation kann schwierig sein, aber sie hilft dabei die Geschehnisse zu verstehen und eine Wiederholung zu vermeiden.

Wir danken dem Zentrum für Berlin-Studien für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und den gut ausgewählten Handapparat zum Thema, der noch die nächsten Tage den Besuchern im Lesesaal zur Verfügung stehen wird.

Ebenso danken wir den Vortragenden und dem Publikum für eine konzentrierte und interessante Vorstellung von „Das Braune Berlin“, dem Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ und den Hinweisen auf die weiteren Publikationen zu dem Thema, wie „Hitlers Terror in Berlin“, „Goebbels‘ Propaganda“ und „Bomben auf Berlin“.

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