Brandenburger Tor im Tagesspiegel

Lothar Heinke bespricht im Tagesspiegel ausführlich und sehr gut platziert das Buch Brandenburger Tor von Monika Bauert.

“ …Und so ging das fort, fast jedes bedeutende Ereignis Berlins, Preußens und Deutschlands geschah fortan an diesem Stadttor. Erst kommen Maler mit ihren Staffeleien und tauchen, wie Anton von Werner 1877, des Kaisers neue Kleider, die Fahnen und Pferde in ölig-bunte Begeisterung. Dann wird fotografiert, das Tor wandert per Post hinaus in die Welt: „Sedan – welch eine Wendung durch Gottes Führung“ ziert als erstes Transparent das Tor am „Sedan-Tag“, dem 1. September, zur Erinnerung an Preußens Sieg über die Franzosen anno 1870. Später heißt es „Führer befiehl, wir folgen!“, und als dies geradewegs ins Verderben führt, bekommt auch das steinerne Symbol seine Kratzer, aber es steht noch auf seinen sechs Beinen. 1961 dreht Billy Wilder hier „Eins, zwei, drei“, Hotte Buchholz rauscht mit seinem Motorrad durchs Tor – dann ist es plötzlich eingemauert, von 1961 bis 1989 ins Niemandsland verbannt …“

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