BILD Dir Dein Volk – Axel Caeser Springer und die Juden

Springer_und_Juden_01 Springer_und_Juden_02 Axel Springer und die Juden. Bis heute ist es so, dass jeder, der bei Springer arbeitet, in seinem Arbeitsvertrag stehen hat, dass er für die Aussöhnung mit den Juden und das Existenzrecht Israels eintritt.

„…das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen; hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes…“ Springer_und_Juden_03 Springer_und_Juden_04

Die Ausstellung zeigt, wie Springer daran erinnert, wie viele jüdische Verleger es gegeben hat, wie viel uns verloren gegangen ist.

Springer besuchte Yad Vashem, als noch kaum in Deutscher davon wusste. Er baute seine Zentrale an die Mauer, er ließ sich mit Friede Springer auf der Gangway einer El Al Maschine fotografieren und stand während des SechsTagekriegs unverrückbar auf Seiten Israels.

Diese Ausstellung zeigt Springers gesellschaftspolitisches Engagement, seine Beharlichkeit. Das ist nicht neu – im Berlin Story Verlag erschien dazu das Buch von Michael L. Müller „1968“, in dem Springers Eintreten für Freiheit und Aussöhnung ausführlich gewürdigt wird – aber hier im Ephraim-Palais wird auf eindrucksvollen, großen Bildern Springers Weitsicht unterstrichen.

Günter Wallraff, der 1977 unter dem Namen Hans Esser journalistische Unsauberkeiten bei der Bild-Redaktion Hannover recherchierte, äußert im Ausstellungs-Interview:
„In einem war ich mit Springer eigentlich nie über Kreuz: sein Engagement in Israel.
Das fand ich immer schon anerkennenswert.“