Bethlehemkirche — bürgerschaftliches Engagement belohnt — Kunstwerk bleibt

Autor: Wieland Giebel | Datum: 20. Juni 2016 | Kategorie: Berlin Story

20160620 Bethlehem_Sponsoren_01

20160620 Bethlehem_Sponsoren_02

20160620 Bethlehem_Sponsoren_03

Kulturbeauftagte zu Bethlehem

Hanke zu Bethlehemkirche

Zwölf Mal habe ich über die Bethlehemkirche in diesem Blog berichtet,
von den Initiatoren, vom Künstler Juan Garaizabal,
von der Bürgermeisterin von Madrid,
vom Engagement der Berliner Geschichtsvereine,
vom unterstützenden Bürgermeister von Mitte,
von der ablehnenden Haltung einer Bezirksstadträtin.

 

Jetzt berichtet dieser 13. Blogeintrag davon, dass der Einsatz vieler Bürger für dieses erste, wichtigste, ständige Zeichen für Menschlichkeit und Toleranz in Berlin auf Dauer erhalten bleiben wird. Es geht um die Bethlehemkirche, 1737 fertiggestellt.

Und es geht um die Glaubensflüchtlinge aus Böhmen. Sie mussten weichen, als das Land katholisch wurde. Der Kurfürst lud sie ein. Es war ein weiter Weg mit vielen Umwegen bis nach Berlin. Damit es zu keinen Auseinandersetzungen kam, wurden weit draußen, in Rixdorf, am heutigen Ende von Neukölln, innerhalb von drei Monaten Häuser für 600 Menschen gebaut.

 

Monika Grütters, die Kulturstaatssekretärin, hat bis zu 150.000 Euro zugesagt (Schreiben rechts), wenn von Seite der Bürger ebenso viel Geld kommt. Monika Grütters kennt die Berlin Story gut. Sie war seit 1998 häufig zu Besuch.

 

An diesem Abend kommen Menschen zusammen, die dazu beitragen möchten, die 150.000 Euro einzuwerben. Peter Raue weiß wie das geht und berät. Oben (Foto 2) steht er mit Juan Garaizabal und seiner Frau Andrea Gräfin Bernstorff zusammen.

Dr. Christian Hanke, Bürgermeister des Bezirks Mitte, lobt in seinem Schreiben (rechts) dieses Sinnbild religiöser Toleranz, ein weiterhin hochaktulles Thema.