Besucher über den Bunker

Oben Kommentare aus dem Gästebuch und unten, was die Mitarbeiterinnen aus dem Service berichten:

Der erster Besucher heute war ein Engländer. Zur Erklärung wie alles hier läuft (der gelben Farbe folgen, jeder Raum hat einen Nummer) meinte er “ oh, that’s so German, everything is organized“. Auch ein Herr aus Irland ist heute früh gekommen. Seine Frau, die Australierin ist, war gestern hier und hat ihn in „Hitler – how could it happen“ geschickt … Dann ein Herr mit Kippa, der drei Stunden blieb, den wir aber nachher nicht ansprechen konnte. Er war schnell raus.

Es wäre super, wenn wir bald die AudioGuides in den anderen Sprachen anbieten können [IT, FR und ES sind in Arbeit] … Die Schweizer Besucher sind alle sehr lange geblieben und zwei Damen waren super beeindruckt und hier sollte jede Schule hin kommen und sich das ansehen … Spontan kam eine Abschlussklasse aus Göttinnen für die Dokumentation zu uns, 23 SchülerInnen plus Begleitung. Die Lehrerin meinte, die Dokumentation sollte im Sinne der politischen Bildung Pflicht sein … Ein älter Herr aus Italien kam nach einer Pause (Kombi-Ticket) wieder und hat sich noch mal intensiver die Dokumentation angesehen, alles gelesen. Sowohl der Mann und auch die Frau konnten ganz gut englisch. Sie sagten beim verabschieden, dass jeder diese Ausstellung sehen sollte!
Heute kam ein Paar aus der Schweiz. Er hat gemeckert und gesagt, dass die Hitler-Dokumentation zwar interessant sei, allerdings zu groß. Wir sollten sie verkürzen, da eh niemand es schafft alles zu lesen … Ein deutscher Mann, der neulich hier war, kam mit englischsprechender Bekannter, um ihr die Doku zu zeigen … Nachmittags gab es einen Junge aus Texas, der sagt, dass die Ausstellung sehr beeindruckend war und dass er das, was er in der Doku gelernt hat, mit der Situation in Amerika heute vergleichen kann.

Ein älteres US-Ehepaar aus Utah hat seine Bewunderung ausgedrückt. Der Vater der Frau (ca. 70 Jahre) wurde in Berlin geboren, waren recht belesen in Sachen GDR, Kalter Krieg. Sie kommen fast jedes Jahr nach Berlin. Er war anfangs skeptisch, fand es aber so was von beeindruckend, dass es den Eintritt wert war, deutlich besser als die anderen Museen, die sie in diesem Jahr gesehen haben.