Berliner Mauer – Ein bisschen mehr als East Side Gallery

Um mein westdeutsches Halbwissen mal wieder auf die Sprünge zu helfen, berichte ich heute über den Stadtspaziergang entlang der Berliner Mauer. Ausschlaggebend dafür war die Tatsache, dass ich mir ab und zu nicht 100%ig sicher war, auf welcher Seite ich mich denn nun befinde. Damit stand ich zwar nie alleine dar, ein etwas befremdliches Gefühl war es dennoch.
Mit der Wahl der Führung an sich hatte ich großes Glück. Die Gruppe war klein (wie waren insg. sechs), die Stimmung sehr locker und ungezwungen und unser Guide war ein authentischer Zeitzeuge. So wurden aus den geplanten zwei Stunden mal eben drei – Ohne es wirklich zu merken. Es können ganz unterschiedliche „Mauer-Touren“ gewählt werden: Spaziergang oder Fahrradtour – Auch thematisch unterscheiden sich einige.
Wir starteten am Platz des 9. November 1989 und klapperten einige „Highlights“ ab, u.A. Bernauer Straße, Kapelle der Versöhnung, Mauerpark, Tränenpalast, etc.. Mit Geschichten über dramatischen Fluchtversuchen, Spionageaktionen und Todesfälle wurden wir auf Trab gehalten. Auf Fragen und Anregungen wurde intensiv eingegangen – Es wurde also kein 0-8-15 Programm runtergespult, wie es ja leider häufiger der Fall ist. Also somit nur zu empfehlen! Und wer sich erstmal nur auf’s Lesen beschränken möchte, kann sich „Die Berliner Mauer 1961 – 1989“ inkl. DVD zulegen.

 

 

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