Berlin im Ersten Weltkrieg — Lebensmittelreserven, Milch für Kranke, deutscher Käse, U-Bahn-Bau und das Märkische Museum — der Krieg hat sich nicht gelohnt

Das Berlin Story Museum erhielt zu Weihnachten vom Hamburger Journalisten, Historiker und Sammler G.H. das Buch „Berlin im Weltkriege – Fünf Jahre städtische Kriegsarbeit“. Das Buch über den Ersten Weltkrieg wurde im Auftrag des Magistrats der Stadt Berlin auf Grund der Berichte der städtischen Verwaltungsstellen herausgegeben. Verantwortlich war der Archivar der Stadt Berlin, Dr. Ernst Kaeber.

Martin Mende vom Verein für die Geschichte Berlins über Ernst Kaeber …

 

Berlin sorgt vor, lagert Lebensmittel ein. Aber wer soll darüber entscheiden?

 

 

Milch war knapp. Kranke sollten genesen. Wer entscheidet, welcher Kranke Milch erhält?

 

Fett muss sein, die Menschen brauchen Kalorien zum Überleben im Krieg. Wie kann für die Berliner deutscher Käse hergestellt werden?

 

Der Bau der U-Bahn, der Nord-Süd-Bahn, hatte bereits begonnen. Und jetzt? Was mit den offenen Baugruben tun, woher sollen die Planer kommen, woher die Arbeiter?

 

Macht ein Museum Pause im Krieg? Erst ging es ganz gut. Es gab auch umfangreichen Spenden. Am erfolgreichsten waren die Ausstellungen über Pilze – im Wald etwas zu Essen holen.