Berlin Geologie – Über und unter dem Pflaster der Großstadt – Norbert W.F. Meier

Cover Berlin Geologie_520Berlin zu Zeiten von Pangäa – das hat es so noch nicht gegeben. Ein einmaliges Buch von Norbert W.F.Meier, der vorher schon vorgedrungen war bis zu „Berlin im Mittelalter“.

Dieses soeben erschienene Buch über Geologie verrät, ob man im Notfall unter Berlin Braunkohle abbauen könnte, wo man aus der Tiefe Wärme her bekommt, wie man Wärme speichern kann, wo die tiefste Bohrung in Berlin ist (wer bohrt, wie bohrt man, wo liegen die Probleme, wie sieht eine Bohrspitze aus – vorher und nachher)  – alles so einfach erklärt, dass ich es verstehe.

Am Anfang kann man über etwa 30 Seiten einen Schnellkurs Geologie machen, falls das in der Schule nicht so dran kam. In diesem Buch erfährt an tatsächlich jede Menge Neues.

Es geht auch über dem Pflaster (welches Pflaster genau, woher, wie alt?) weiter. Aus was besteht das Brandenburger Tor, das Olympia Stadion, die britische Botschaft und mit welchem Naturstein ist die Wall-Toilette am Gendarmenmarkt verkleidet? Der Neptunbrunnen jedenfalls ist aus ukrainischem Granit „Emeljanov“.

Und noch weiter: Wo gab es in Norddeutschland Vulkane, wo kann man Erdöl und Erdgas fördern? Unter Berlin nicht. Welche Bohrungen gab es in der historischen Mitte – extrem viele.

Das Buch ist sagenhaft visualisiert. Es wirkt wie ein modernes Schulbuch mit extrem vielen Abbildungen, die dem Verständnis dienen und die es zur Freude machen, das Buch anzusehen.

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