Berlin 1968 – „Die Tote im Wannsee“ – Mutigste Buchvorstellung des Jahres

Sven Felix Kellerhoff (rechts), nur scheinbar offen bekennender Fan von Angela Merkel, wie er ostentativ dokumentiert, stellt zusammen mit Martin Lutz und Uwe Wilhelm das Buch „Die Tote im Wannsee“ vor. Der wichtigste Mann auf diesem Foto, wenn man das so sagen darf, hängt an der Wand über ihnen, nämlich der Vermieter der Wieland-Kommune, Otto Schily. Jim Rakete hat ihn porträtiert, wie etlich andere, die damals eine Rolle gespielt haben.

Über den Entstehungsprozess des Krimis, der zur Zeit der Schlacht am Tegeler Weg am 4. November 1968 spielt, gibt der Blog des Ullstein-Verlags Auskunft.

Mutig, die Autoren nehmen sich selbst auf die Schippe und trauen sich was. Hier das Original-Foto der Kommune 1 in einem Beitrag von Gerd Nowakowski über die Zeit damals.

Es geht um diese Zeit. Ludwig Binder hat 1968 dokumentiert. Die Prügel-Perser. Der Schah von Persien brachte sie mit, sie schlugen auf Demonstranten ein. Binders Fotos hängen zur Zeit in der Kulturbrauerei, im Bereich der Ausstellung über den Alltag in der DDR.

Sven Felix Kellerhoff hat zahlreiche Bücher im Berlin Story Verlag veröffentlicht …

Im Berlin Story Verlag erscheint im Oktober eine Grafische Erzählung, ein Comic darüber, was geschehen wäre, wenn die Linke an die Macht gekommen wäre – RRWB, Räte-Republik West-Berlin …