Baustellenbesichtigung Königliche Hofoper Unter den Linden – heute Staatsoper. Heimatkunde Mitte.

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Ganz oben auf dem Dach der Oper. Opernchefs und Bauleitung waren so freundlich, kleine Gruppen mal gucken zu lassen.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Intendanz

Die Büroräume der Intendanz. Es sieht alt aus, stammt aber aus dem Jahr 1954. Das großen Nebengebäude, größer als das Opernhaus selbst, wurde erst damals gebaut.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Konferenzsaal Intendanz

Der Konferenzsaal des Intendanten. Auch hier sieht es ganz klassisch aus. stammt aber aus dem Jahr 1954.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle-Apollosaal

Der Apollo-Saal, der kleine Saal der Oper. Den gab es früher schon, aber ob er ganz alt ist, weiß ich nicht. Jedenfalls wird er so ganz klassisch restauriert. Der Saal ist ein Kleinod.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_alter Probesaal

Der alte Probesaal. Im Sommer werden hier einige kleine Aufführungen quasi auf der Baustelle stattfinden.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle-Stuck_Detail

Detail von einer Stuckdecke. Alles Gips.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Architekt

Richard Paulick hatte sich die Sanierung 1954 ausgedacht,. Mit seinem Architekten-Team zog er sich längere Zeit nach Sanssouci zurück. „Ich beabsichtige, das herrliche Bauwerk Knobeldorffs in seiner unverfälschten Gestalt zu neuem Leben zu erwecken.“ Das war damals in der DDR sensationell – und gewagt.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Hinterbühne_hoch

Neu entstehen jetzt Räume, die gefehlt haben. Die Hinterbühne ist mehr als zwanzig Meter hoch. Im neuen Probezentrum entstehen Proberäume fü das Orchester, den Chor und das Ballett.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Kulissentransport

Hier können Kulissen bis zu einer Höhe von 6,50 Metern auf die Bühne gefahren werden.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Innenhof

Der Innenhof des Intendanzgebäudes wird (als Biergarten oder Café) öffentlich zugänglich werden.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle-Casino innen

So sieht das Casino aus, auch öffentlich zugänglich. Super für die MitarbeiterInnen der Berlin Story. Heutzutage gehen wir oft in die Komische Oper essen. Dann werden wir zwei Opern-Casinos zur Auswahl haben.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle-Casino_Eingang

Eingang zum Casino und links sieht am den Anschluss zum Operncafé. warum das dem Betreiber gekündigt wurde und geschlossen werden musste bleibt unergründlich.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Tunnel_Richtung_Humboldt

Der Tunnel vom Nebengebäude zum Opernhaus ist zehn Meter hoch – Blickrichtung Humboldt Universität.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Tunnel_Richtung_Hedwig

Der Tunnel für den Kulissentransport Blickrichtung Hedwig-Kathedrale.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Kassenraum

Daran erinnern wir uns, da ist die Kasse (Blickrichtung Unter den Linden). Das bleibt so.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle-Foyer

Das Foyer vor dem Zuschauerraum. Alles muss saniert werden. Der ansteigende Winkel des Zuschauerraums bleibt wie zuvor.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle-Tunnel von oben

Der Tunnel von oben.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle_Kronprinzengärten

Blick aus dem neuen Intendantentrakt auf die Baustelle der Kronprinzengärten. Das sind die Luxuswohnungen mit einem Swimmingpool auf dem Dach. Im Hintergrund das Außenministerium und das Hotel John F. Auf dessen Gelände befand sich zuvor das Reichskriminalpolizei Hauptamt. Auf dessen Hof fanden die Erprobungen statt, bei denen ein Schlauch aus dem Auspuff von Lastern in den geschlossenen Laderaum ging. Die Ermordung von Juden wurde so vorbereitet.

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Blick vom Dach der Oper zur Berlin Story Unter den Linden 10, hier ganz links auf dem Bild. Weiter vorn das Reiterstandbild Friedrich der Große und die Humboldt Universität.

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Neue Wache, Zeughaus (Deutsches Historisches Museum) und Berliner Dom.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle-vomDach_RR

Berlin Dom, Fernsehturm im Nebel, Rotes Rathaus und Friedrichwerdersche Kirche.

20140518-Lindenoper Oper Baustelle-vomDach_Gendarmenmarkt

Hedwig-Kathedrale, Hochhäuser an der Leipziger Straße und die Dome auf dem Gendarmenmarkt.

Auf dem Dach der Oper. Dort wird der Generalmusikdirektor seine Partys mit dem Kulturstaatssekretär feiern.

Baustellenbesichtigung der Staatsoper Unter den Linden, die nicht nur saniert, sondern eigentlich von Grund auf neu gebaut und erheblich erweitert wird. Jörg Freyer (roter Helm) führt.

Friedrich der Große ließ die Oper als erstes großes Gebäude nach seiner Inthronisierung bauen.

Als Alter Fritz hatte er die Faxen dicke von den Künstlern und ihren Allüren, wollte die Oper an einen italienischen Opern-Impressario verkaufen, bis ihm die 21 Jahre alte Gertrug Schmehling begegnete.

Über die Begegnung des eigensinnigen Monarchen mit der sagenhaften Sängerin gibt es im Berlin Story Verlag einen Roman.

Wie es mit dieser Sängerin weiterging, als sie gegen den Willen des Königs den Cellisten Mara heiratete, wird in der Biografie über Mara berichtet, erschienen im Berlin Story Verlag.

Er, Mara war die „Leibgeige“ (richtig verstanden) des Bruders von Friedrich, nämlich Heinrich.

Für Heinrich ließ Friedrich das Prinz Heinrich Palais bauen, eigentlich als Haus für Feten während der Karneval-Saison.

Heute ist das die Humboldt Universität.

Über die Humboldt Universität gab es ein Buch im Berlin Story Verlag.

Über Wilhelm und Alexander Humboldt gibt es ein Kinderbuch im Berlin Story Verlag.

Auf einem der Fotos weiter unten sieht man auch das Reiterstandbild Friedrichs des Großen von oben. Über das Reiterdenkmal gibt es ein Buch im Berlin Story Verlag.

Wie es am Hof von Friedrich dem Großen zuging, berichtet ausführlich Dieudonnè Tiébault. Das Buch „Friedrich der Große und sein Hof“ erschien im Berlin Story Verlag.

Friedrich der Große wünschte sich bei seiner Thron­besteigung 1740: »Berlin muss die Theaterstadt Europas werden.« Wie die schönsten Theater Berlins aussehen, beschreibt in Wort und Bild ein Buch, das im November 2014 im Berlin Story Verlag herauskommt.

Will man schließlich seinen Kindern erklären, was Friedrich der Große geleistet hat und wie er vorher von seinem Vater misshandelt wurde, empfiehlt sich der Reprint eines Kinderbuchs über sein Leben – erschienen im Berlin Story Verlag .

Wie es mit dem Brandschutz steht, wurde noch nicht diskutiert. Die Oper wird im jahr 2013 eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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