Aus dem Verlagsprogramm: Westend. Berlin 1983 (Graphic Novel, erscheint im September)

978-3-95723-098-0Jörg Ulbert | Jörg Mailliet
Westend
Berlin 1983
128 Seiten, komplett farbig, 19,5 x 26,5 cm, gebunden
ISBN 978-3-95723-098-0
Preis 24,95 €

erscheint im September

  • Der Nachfolger unserer Bestseller-Graphic Novel „Gleisdreieck
  • Diesmal: Der längste Strafprozess der deutschen Justizgeschichte
  • Gebunden und im größeren Format

1983: In West-Berlin läuft das dritte Verfahren gegen die mutmaßlichen Mörder des Ulrich Schmücker, einem ehemaligen Mitglied der Bewegung 2. Juni und Informanten des Verfassungsschutzes. Der Prozess ist der längste und skandalreichste der deutschen Justizgeschichte. V-Mann Otto und sein BKA-Führungsoffizier Wittin sollen sicherstellen, dass ihr Amt aus dem Prozess herausgehalten wird und der Richter die Angeklagten endgültig verurteilt. Als Druckmittel soll der terrorverdächtige Sohn des Richters dienen. Doch der ist flüchtig und bei den Charlottenburger Bhagwananhängern untergetaucht. So bleibt Otto nichts anderes übrig, als das Holzkettchen umzulegen und sich den Jüngern Oshos anzuschließen. Wittin arbeitet derweil an der Bespitzelung der Verteidiger und müht sich, die Konkurrenz vom Verfassungsschutz auf Distanz zu halten …

 

„… eine Liebeserklärung an diese politische Insel, an all die gesellschaftspolitischen Freibeuter, die sie zum sicheren Hafen erwählten, und an das Lebensgefühl der achtziger Jahre.” – Andreas Platthaus, FAZ über „Gleisdreieck”

„… ein liebevoll gestalteter Ausflug in dieses westdeutsche Inselberlin, der ein bisschen Sehnsucht weckt nach wilderen Zeiten.” –  Moritz Piehler, Spiegel Online über „Gleisdreieck”

„…historisch bestechend exakt gearbeitet […] … Von diesem Comic möchte man sich jede Seite an die Wand hängen.” – Michael Brake, taz über „Gleisdreieck”

 

Ulbert_MaillietJörg Ulbert (links, Texte), geboren 1967 in Berlin, ist Professor für deutsche Landeskunde. Er lehrt seit 1999 an der Université de Bretagne Sud in Lorient. Nach zahlreichen akademischen Veröffentlichungen war „Gleisdreieck” seine erste Arbeit zur jüngeren Geschichte Berlins.

Jörg Mailliet (rechts, Zeichnungen) wurde 1970 in Toulon (Frankreich) geboren, verbrachte seine Jugend in Berlin und hat dort Familie. Mailliet studierte Grafik in Lyon. Seit 1995 arbeitet er als freier Grafiker, illustriert Romane für junge Leser und zeichnet für Zeitungen. Er ist Mitbegründer des Kinderbuchverlags Le Buveur d’Encre und erhielt bereits zahlreiche Preise, u.a. wurde sein Comic Tagebuch 14/18 2015 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.

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  1. […] Panelaufbau her wirklich schön erzählt. Schöner Band, der im September die Fortsetzung „Westend“ […]

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