Aus dem Verlagsprogramm: Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg (erscheint im Oktober 2016)

978-3-95723-107-9Bezirksamt Lichtenberg von Berlin – Museum im Stadthaus | Steffen Maria Striezel (Hg.)
Die moderne Stadt Berlin-Lichtenberg
Ein Architekturführer
144 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 12,5 x 20,5 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-95723-107-9
Preis 16,95 €

erscheint im Oktober

 

  • Erstmalig ein kompletter Architekturführer über das Moderne Bauen in Berlin-Lichtenberg
  • Über 100 Jahre Lichtenberger Baugeschichte, beschrieben von Architektur-Experten
  • Kritische Würdigung der den Bezirk prägenden DDR-Wohnungsbaupolitik
  • Handlicher Begleiter sowohl für Laien als auch Experten zum Nachschlagen, bei Spaziergängen und Ausflügen

Der Berliner Bezirk Lichtenberg wird in Beschreibungen architektonisch bedeutsamer Zeugnisse des modernen Bauens in der Stadt fast immer übergangen. Aus diesem Grund blieb dem öffentlichem Bewusstsein verborgen, dass sich genau hier wichtige Pionierleistungen des Neuen Bauens finden: der „Sonnenhof“ an der Marie-Curie-Allee, die ersten Häuser in Großtafelbauweise in der Splanemann-Siedlung oder die Max-Taut-Schule, die alle in den 1920er Jahren entstanden. Zum Neuen Bauen in Lichtenberg gehören ebenso die ersten  P2-Wohngebäude mit ihren 6 Meter überspannenden Deckenplatten am Fennpfuhl, wo ab 1971 die erste Großsiedlung für 50.000 Menschen entstand. Die Publikation ist Architekturführer und Lesebuch für interessierte Laien wie Experten zugleich. Sie erläutert die verschiedenen Arten von Gebäuden und beschreibt ausgewählte Objekte. Eine Karte mit Empfehlungen für Spaziergänge, ein Literatur- und Personenverzeichnis vervollständigen den komplett farbigen Band.

 

Steffen_Maria_StrietzelSteffen Maria Strietzel, Jahrgang ’63, in Berlin geboren und aufgewachsen, blickte schon immer mit großem Interesse auf „seine” Stadt. Selbst in einem DDR-Wohngebiet der 1960er-Jahre groß geworden, machte er schon früh Bekanntschaft mit den verschiedenen Facetten einer Großstadt. Nach dem Fall der Mauer lernte er auch das ihm fremde, nur aus Radio und Fernsehen bekannte jenseitige Berlin kennen und entschied, dass er dieses ebenfalls besser verstehen möchte. Ein Studium der Architektur und der Geschichte waren die logischen Folgen. Heute kuratiert er Ausstellungen, ist Mitherausgeber einer Kiezzeitung in Friedrichshain und Mitbetreiber einer Kulturkneipe.