Anhalter Bunker – soeben im Berlin Stoy Verlag erschienen

Anhalter Bunker Cover 32012.000 Menschen retteten sich am Ende des Krieges im April 1945 in den Anhalter Bunker – ohne Wasser, ohne Essen, für den Notstrom war kein Öl mehr da: kein Licht und keine Lüftung. Es war stockduster und bis zu 60 Grad heiß. Vorgesehen war der Bunker für 3.500 Menschen.

Kinder verhungerten, Alte starben, die Leichen konnten aufgrund der Kriegshandlungen und des dauernden Beschusses der nicht nach draußen gebracht werden.

Es geht um die Geschichte des Bunkers, das „Führer-Sofortprogramm Bunkerbau“, den Bau durch Zwangsarbeiter. Ein Arzt berichtet, wie den Toten das Verbandszeug abgenommen wurde, um es weiter zu verwenden.

Später waren Flüchtlinge im Bunker, auch Kriminelle; der Bunker wurde dann bis zum Fall der Maurer als Lager für die Lebensmittel der Senatsreserve genutzt.

Heute befindet sich im Berlin Story Bunker das Bunker-Museum.

Es soll, so der Plan der Berlin Story, ein Museumsbunker werden.

Mehr über das Buch Anhalter Bunker von Harald Neckelmann …

Übrigens: wo heute die beiden Fahrstühle aus dem S-Bahnhof Anhalter Bunker ans Tageslicht und zum Bunker führen, wurde einst in einer kleinen Werkstatt Siemens gegründet.

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