Als noch Osten war – Fotobuch von Udo Hesse – Duoton

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Das Fotobuch von Udo Hesse, „Als noch Osten war“, erschien heute als erweitere Neuauflage, jetzt deutsch und englisch, in leicht verändertem Format, damit es in die Buchständer passt, die der Verlag in Museen, Gedenkstätten, Kirchen, Fahrradverleihstationen, Souvenir- und Zeitungsläden stehen hat.

Das Buch zeigt die DDR, wie sie der junge Udo Hesse aus dem Westen kommend mit Tagesvisum in den achtziger Jahren wahrnahm. Wahrgenommen hat ihn auch die Stasi – er wurde verhaftet und sollte als Spitzel angeworben werden. Auch das schildert er im Buch.

Natürlich gibt es auch hervorragende Fotos von Fotografen aus Ost-Berlin. Von Harald Hauswald und den anderen Ostkreuz-Fotografen oder aus dem Berlin Story Verlag die Fotos von Klaus Morgenstern in „DDR in Color“, das in der kommende Woche erscheinen wird. Während Morgenstern die DDR schön, aufbauend, kraftvoll zeigt – das gab es ja-, sieht Hesse den Zerfall, das Skurile, Traurige. Und er sieht die großkotzig-dummen Typen der Betriebskampfgruppen.

Aus Sicht des Berlin Story Verlags gehören diese beiden Bücher zusammen. Selbstwahrnehmen und Außenwahrnehmung.

Das Buch Als noch Osten war von Udo Hesse ist außerordentlich aufwendig in schwarz/weiß gedruckt, wurde aber vorher farbsepariert und dann im Duplexdruck bei Heenemann in Berlin hergestellt.

Mehr zum Buch und mehr über die Fotos einschließlich der Bildergalerie mit Quarkkeulchen und 102 % Planerfüllung …