75 Jahre danach: Internationale Erinnerung an das Attentat von Herschel Grynszpan

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Herschel Grynszpan (2. v. li.) nach der Tat

Heute vor 75 Jahre betrat der 17-jährige deutsch-polnische Jude Herschel Grynszpan die deutsche Botschaft in Paris und schoss fünf Mal auf den Legationssekretär Ernst vom Rath. Als dieser am 9. November 1938 stirbt, nimmt Hitler das als Anlass zur Reichspogromnacht. Was geschah genau an diesen Tagen?

 

Armin Fuhrers gründlich recherchiertes Buch über Herschel interessiert sich für die Geschichten des Täters und des Opfers, beide Nazi-Gegner, genauso wie für die Nachgeschichte und Mythenbildung um diese historisch einflussreiche Tat. Fuhrers neue Thesen und seine zahlreichen Belege finden zurzeit in unzählichen Medien Resonanz.

Bisher gab es Besprechungen von „Herschel“ unter anderem in den Print- und Online-Zeitungen FAZ, BZ, Hamburger Morgenpost, Welt, The Local, Nord-Berliner, Evangelische Zeitung Niedersachsen, Hannover Allgemeine Zeitung, Tagesspiegel, Vorwärts und Blick nach rechts, im Südwest Rundfunk, RBB InforadioAM und im Fernsehen bei RBB Stilbruch.

Internationale Berichterstattung gab es bereits beim Schweizer Sender SRG sowie in Frankreich (ALLIANCE und 7 sur 7), Polen (Polska Times und Wiadomo?ci), Niederlande (Verdieping Trouw), Spanien (El País), Schweden (Sveriges Radio), Brasilien (Estado de Minas), Estland (Delfi), USA (Global Post und Kosher Press), Malaysia (The Malaysian Insider) und Israel (AURORA).

 

„Das Buch mit dem vertraulichen Titel ‚Herschel‘ liest sich spannend – und überrascht mit unerwarteten Thesen.“ – Simon Benne, Hannoversche Allgemeine

 

„Fuhrer argues the envoy could have survived gunshot wounds to his shoulder and stomach if Nazi leaders had not decided to make a martyr of him.“ – Global Post, USA

 

„Jede Nähe zu Verschwörungstheorien vermeidet die bislang einzige wirklich überzeugende Biografie von Herschel Grynszpan.“ – Antonia Kleikamp, Welt

 

„Das Buch erinnert an einen 17-Jährigen, der sich sehr verzweifelt und sehr wütend gegen die Nationalsozialisten zur Wehr gesetzt hat und der heute fast vergessen ist.“ – RBB Stilbruch

 

 

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