50 Jahre Verein der Freunde und Förder des Stadtmuseums


Der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Berlin wird heute 50 Jahre alt. Mehr als 200 Besucher versammelten sich in der Nikolaikirche.

Die Geburtsstunde des Vereins lag also mitten im Kalten Krieg. West-Berlin hatte kein Museum, das Märkische war hinter der Mauer verschwunden.

Erst gab es den Verein, dann das Museum, dann übernahm es später die Stadt.

Es sprachen heute die Generaldirektorin Dr. Franziska Nentwig, der Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten, André Schmitz sowie der Vorsitzende des Vereins Dieter Beuermann.

50 der sehr vielen Erwerbungen des Vereins für das Museum wurden von Dr. Martina Weinland und Prof. Dominik Bartmann vorgestellt.


Die Engel im Hintergrund täuschen.
Es gab in gepflegter, diplomatischer Form eher ein Hauen und Stechen.

Die Mitglieder des Vereinss leiden noch unter dem Trauma, dass ihnen das Kollegienhaus vor dem jüdischen Museum von heute auf morgen und ohne Diskussion weggenommen wurde.
Dadurch gab es wieder kein Stadtmuseum.

Jetzt wurden mehrere Millionen in die Ausbauplanung des Märkischen Museums gesteckt. Direkt nebenan sollte das Marinehaus ausgebaut werden. Diese Planung ist gestrichen. Das Museum könnte in zwölf Jahren in die Räume der Zentral- und Landesbibliothek in der Breiten Straße in Mitte ziehen.

Im Tagesspiegel berichtet Herausgeber Hermann Rudolph ausführlich über das Schicksal des Museums (er hat den Tag verwechselt, die Feier war heute) …

((Wieland Giebel ist im Vorstand des Vereins.))