50 Jahre Schornsteinfeger: Bernd Müllers Memoiren

Bernd Müller: „Mit neunundfünfzig Jahren fuhr ich ohne Sprachkenntnisse, ohne Landkarte und mit sehr wenig Geld mit dem Fahrrad als Schornsteinfeger von Berlin nach Paris. Meine Gründe waren: Die Toten der Kriege zu Ehren und am Denkmal des unbekannten französichen Soldaten Blumen niederzulegen.“

 

Davor war Bernd Müller selbständiger Bezirksschornsteinfegermeister in Ost-Berlin, nie in der Partei, nie in einer Massenorganisation. Mit Berliner Schnauze erzählt er in seinem soeben erschienenen Buch „Zukunft ist ohne Vergangenheit nicht möglich. 50 Jahre Schornsteinfeger in Berlin“, wie die DDR funk­tionierte: wie „Mängelscheine“ neue Ware brachten, wie verschoben und organisiert wurde – weil nichts da war, es aber laufen musste. Aber auch seine amüsanten Erlebnisse kommen nicht zu kurz.

 

„Man fühlt sich beschenkt von ihm und seinen Geschichten. Und, ja: glücklich,“ jauchzte Beatrix Fricke in der Berliner Morgenpost. Morgen haben alle Interessierten die Gelegenheit, sich persönlich von diesem Berliner Original Geschichten erzählen und vielleicht ein Exemplar seines Buches signieren zu lassen: Am Sonnabend, dem 28. Juni 2014 um 13:30 Uhr liest Bernd Müller auf dem Bücherfest im Nikolaiviertel (in der Oase der Ruhe) aus seinen Memoiren!

 

Schreibe einen Kommentar

You must be logged in to post a comment.