5.000 „Refugee Welcome Tickets“ für das Berlin Story Museum

Berlin Story Museum im Bunker

Das Berlin Story Museum gibt 5000 „Refugee Welcome Tickets“ an Flüchtlinge. Die Freikarten werden kommende Woche über Visit Berlin verteilt, hundert pro Tag. Das Museum im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof vermittelt in einer Stunde eine fesselnde Übersicht über die einzigartige Geschichte dieser Stadt. Wie der Große Kurfürst Glaubensflüchtlinge einlud, wie Friedrich der Große sagte „Und wenn die Türken kommen, bauen wir Ihnen Moscheen„, wie Berlin die Wiedervereinigung meisterten.

 

Den AudioGuide gibt es bereits in zehn Sprachen (deutsch, englisch, niederländisch, dänisch, französisch, italienisch, spanisch, russisch, chinesisch und besonders auch türkisch), momentan wird unter Hochdruck an einer Fassung in nachrichten-arabisch gearbeitet.

 

Das Berlin Story Museum erzählt in 30 Stationen, mit filmartiger Szenerie, raumhohen Bildern, Skulpturen und Modellen spannend und lebendig von den dunklen und hellen Zeiten.. Die Ausstellung zieht einen roten Faden durch die Berliner Geschichte. Seit diesem Jahr befindet es sich im Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof. Der Bunker bot im Zweiten Weltkrieg bis zu 12.000 Menschen Schutz vor Bomben.

 

Der gemeinnützige Verein Historiale e.V. betreibt das Museum. Die Initiatoren kennen Kriegsgebiete aus eigener Erfahrung. Wieland Giebel war in den 1970er Jahren Kriegsberichterstatter in Nord-Irland und arbeitete viele Jahre als Entwicklungshelfer in Ruanda. Er besuchte Aleppo unmittelbar vor Ausbruch des Kriegs. Enno Lenze begleitete in den vergangenen Jahren mehrfach die Peschmerga im Einsatz gegen den IS im Nordirak, traf Politiker und berichtete aus Flüchtlingscamps.