Kinderbücher aus dem Berlin Story Verlag — 3 englisch, 7 deutsch

Kinderbücher über Berlin — anspruchsvoll, voller Lebensfreude und Energie.

 

Die Charité – Ein Krankenhaus für Berlin

Magdalena Schupelius, Lesley Vinson, 12,95 Euro
Die Charité ist eine echte Berliner Institution. In den vergangenen 308 Jahren haben die Berliner eine Menge erlebt mit ihrem Krankenhaus!
1710 als Pesthaus von König Friedrich I. gegründet, sollte die Charité dem Zweck dienen, „aus christlicher Liebe denen armen Kranken beyzuspringen”. In den folgenden Jahrzehnten dann wuchs die Stadt – und es gab immer mehr Kranke, denen man beispringen musste. Die Charité platzte aus allen Nähten. Die Kranken lagen in völlig überfüllten Schlafsälen. In der Badewanne planschten Frösche, Medikamente gab es kaum. Und operiert wurde, wie überall auf der Welt, ohne Narkose, aber dafür vor Publikum.

Ärzte riskierten Leib und Leben für den medizinischen Fortschritt und entdeckten völlig neue Zusammenhänge und Heilmethoden.
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Alexander und Wilhelm – Die Humboldts

Das aufregende Leben der Gebrüder Alexander und Wilhelm von Humboldt

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustrator: Zurab Sumbadze, 64 Seiten, 14.95 €

Ein ungleiches Bruderpaar, das – nicht nur – die Berliner Geschichte wie kein zweites bereichert hat: Alexander und Wilhelm von Humboldt führten so spannende Leben, wie man sie sich heute fast nicht mehr vorstellen kann! Der eine, Alexander, war fasziniert von der Natur, wurde Forscher und erkundete als erster Europäer viele lateinamerikanische Länder. Dort (wie hier) wird er noch heute verehrt. Der andere, Wilhelm, wurde lieber Gelehrter und Sprachforscher und begründete die Berliner Universität. Sie wurde später nach ihm benannt. Wer waren die Brüder? Wie haben sie gelebt und was trieb sie an?
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Beruf König — Die wahre Lebensgeschichte von Friedrich II.

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustratorin: Beate Bittner,  für Kinder und Erwachsene ab 864 Seiten, 14.95 €

Es gibt sehr, sehr viele Berufe auf der Welt. Meine Güte, was man alles werden kann! Richter zum Beispiel. Oder Maurer. Schuster sind eher selten geworden, aber es gibt sie noch. Auch Arzt kommt in Betracht. Lehrer oder Krankenschwester. Eines kann man in Deutschland allerdings nicht mehr werden: König. Es gibt nämlich keinen mehr. Dieses Amt ist nicht mehr vorgesehen.

Vor fast 300 Jahren, im Jahre 1712 war das noch anders. In diesem Jahr, ganz genau am 24. Januar, wurde in Berlin ein kleiner Junge geboren, dessen späterer Beruf vom Tag seiner Geburt an feststand: König. Der kleine Friedrich, so war sein Name, war der Sohn des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Hohenzollern und seiner Frau, der Kronprinzessin Sophie Dorothea. Friedrichs Vater war Kronprinz in Preußen. Preußen war ein Land, zu dem Berlin gehörte, und Brandenburg und ein großer Teil der Ostseeküste.


Preußens Prinzessin — Die wahre Lebensgeschichte der Königin Luise

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustratorin: Beate Bittner, ab 6 Jahren, 64 Seiten,  14.95 €

Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte der Königin Luise. Es erzählt von der kleinen lebhaften  Prinzessin, die keinen Nachtisch bekam, weil sie so furchtbar faul war. Es erzählt von der fröhlichen Königin, die gerne Blindekuh spielte. Und es erzählt von der mutigen Herrscherin, die ganz allein mit dem mächtigen Napoleon verhandelte, um ihrem Land zu helfen.

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Berlins Geschichte für Kinder

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustrator: Zurab Sumbadze, 64 Seiten, 14.95 €

Die Geschichte Berlins für Kinder von 7 bis 12 Jahren. Ein Lese- und auch gern Vorlesebuch. Kann man sich überhaupt vorstellen, dass hier, wo heute Berlin ist, früher nichts war? Es geht um Raubritter und Schweinemist, um wilde Feste und große Kämpfe, um Prinzessinnen, Könige und Kaiser, Terror, Krieg und Mord im Nationalsozialismus, das Leben mit der Mauer sowie Berlins Neuanfang nach dem Ende der Teilung. Eine Vielzahl spannender Bilder und ausdrucksvoller Illustrationen machen die faszinierende Geschichte Berlins für junge Leser – und natürlich auch ihre Vorleser – lebendig.
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Als die Mauer stand — Die Geschichte der Teilung Berlins
Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustratorin: Beate Bittner, 64 Seiten, 14.95 €

Am 9. November 1989, wurde in Berlin die Mauer eingerissen, die die Stadt geteilt hatte. 28 Jahre hatte die Berliner Mauer gestanden. Sie war Symbol des Kalten Krieges und befestigte einen unhaltbaren Zustand, der die Welt spaltete. Sie war ein Schnitt im Herzen der Stadt. Warum wurde sie gebaut? Wer baute sie? Wie war das Leben mit der Mauer? Warum sind so viele Menschen an der Mauer ums Leben gekommen? Wer sorgte dafür, dass sie schließlich doch eingerissen wurde?

Dieses Buch spannt den Bogen von der Befreiung Deutschlands im Mai 1945 bis zum Fall der Mauer im November 1989. Es erzählt von den Menschen, deren Leben durch die Mauer verändert, oft sogar zerstört wurde, von Schurken und Mitläufern, von großen und kleinen Sorgen – und vom Kampf der Menschen für ein freies Berlin.
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 Mein Gorilla hat ’ne Villa … im Zoo! — Die Geschichte des Berliner Zoos von 1844 bis heute

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustrator: Zurab Sumbadze, 64 Seiten, 14.95 €

Die Geschichte(n) des Berliner Zoos von 1844 bis heute: Jedes der unzähligen Tiere, die im Berliner Zoo seit seiner Gründung vor rund 170 Jahren gelebt haben, ist ein einzigartiges Geschöpf mit einer eigenen Geschichte. Billy, der Ziegenbock, verlangte jeden Abend sein Bier. Bobby, der Gorilla, schlief nicht ohne sein Kuscheltuch. Und Shanti, die Elefantendame, war nur glücklich, wenn Theo, der Esel, mit ihr spielte.
Könige, Präsidenten und Popstars waren im Zoo zu Gast. Das Buch nimmt seine Leser in Text und Bildern mit auf eine Reise durch die verrückte und interessante Geschichte des Berliner Zoos. Es erzählt von großen Tierfreundschaften und originellen Persönlichkeiten, von furchtbarer Not und von Hilfsbereitschaft, von eifersüchtigen Papageien, verfressenen Tapiren, übermütigen Emus – und den Berlinern und ihrer großen Tierliebe. Für Menschen ab 8 Jahren.
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My Gorilla has a Villa in the Zoo! — The History of the Berlin Zoo from 1844 to today

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustrator: Zurab Sumbadze
64 Seiten, 16.95 €

The history of the Berlin Zoo and insider stories from 1844 to today. Each and every one of the countless animals that has lived in the Berlin Zoo since it was opened about 170 years ago is a unique creature with its own story to tell. Billy the goat who demanded a beer every evening. Bobby the gorilla who could not sleep without his cuddly toy. And Shanti the elephant who was only happy if she was playing with Theo the donkey.

Elephants, giraffes, lions, apes, sheep, wolves, birds – they are just as important to Berlin today as the Brandenburg Gate and Kurfürstendamm. Alongside the people of Berlin, the animals have survived wars and times of need. Kings, presidents and pop stars have all visited the zoo. For children 8+.
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What was the Berlin Wall? — The History of Divided Berlin

Magdalena und Gunnar Schupelius, Illustratorin: Beate Bittner,  64 Seiten,  16.95 €

On 9 November 1989, the Berlin Wall that had separated the city was torn down. The Wall had stood for 28 years. It was a symbol of the Cold War and the embodiment of the tense situation that divided the world. It ripped through the heart of the city. Why was it built? Who built it? What was it like living with the Wall? Why did so many people die at the Wall? Who helped tear it down?

This book spans the time from the end of the Second World War and Germany’s liberation, right through to the fall of the Berlin Wall in November 1989. It tells the story of the people whose lives were changed by the Wall, sometimes even destroyed. It tells of politicians and heroes, villains and supporters, and of the little and big problems – and of the battle fought by the people for a free Berlin. For children 9+.
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The History of Berlin for Kids

Magdalena und Gunnar SchupeliusIllustrator: Zurab Sumbadze, 64 Seiten, 16.95 €

The history of Berlin for children between the ages of 7 and 12. A book for children to read alone or with adults. Is it possible to imagine that there was once nothing where Berlin stands today? This book is about robbers and pig poo, wild parties and great battles, princesses, kings and kaisers, terror, war and murder under the National Socialists, life alongside the Berlin Wall, and the new beginning after the end of German division. Impressive photographs and illustrations bring history to life for kids and grown ups alike.

„Warum ich Nazi wurde“ – Lesung von Sven Söhnchen in

In der WAZ berichtet Yvonne Held über die Lesung von Sven Söhnchen im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Rüdinghausen:

Ich danke Sven Söhnchen und Björn Nonnweiler für ihre sagenhafte Initiative, ständig weiter diese furchtbaren Dokumente früher Nazis aus Theodore Abel, „Warum ich Nazi wurde“ vorzustellen.

Revolutionäre Lieder singen am 18. März am Brandenburger Tor

Wir erinnern an den Aufstand des Bürgertums gegen den König, gegen das verknöcherte Preußen, für Demokratie, Pressefreiheit UND allgemeine Volksbewaffnung.

Volker Schröder, heller Mantel, hat eingeladen – wie seit 40 Jahren. Der 18. März sollte europäischer Feiertag werden, weil 1848 in allen bedeutenden Städten revolutionäre, militante Kämpfe stattfanden. In Berlin wurden 186 Menschen vom Militär des Königs erschossen. Es spricht Renate Künast, deren Partei (Grüne) sich ebenso gegen den 18. März als Feiertag in Berlin ausgesprochen hat wie Petra Pau (Linke), die dann drankommt.

An dieser exhibitionistischen Aktion unter schwarz-rot-goldener Flagge direkt am Brandenburger Tor scheint sich der Bürgermeister von Berlin Mitte, Stephan von Dassel (Grüne), einer der Anwesenden und hier zuständig, nicht zu stören.

Aus dem Gästebuch — aktuell

Enno Lenze berichtet vom Kampf gegen den IS aus Kurdistan — Into the fire

Into the fire: Inzwischen kann ich nach Rücksprache mit den Beteiligten jetzt während meines aktuellen Besuchs von Kurdistan über einen der einschneidendsten Einsätze gegen den IS schreiben, den ich kenne:
„Mitten in der Nacht klopfte es an meiner Tür. „Ghost“ kam rein, in voller Montur. An seiner Seite hing das M4 Sturmgewehr, an der Brust eine Glock und daneben sechs Magazine für das M4. Am Helm konnte ich im Gegenlicht das Nachtsichtgerät erkenne. „Bro! We‘re going into the fire. Your chance“ („Kollege! Wir gehen ins Feuer. Deine Chance“). Wenn einem der Ausbilder der Spezialeinheit in Hörweite der IS-Front so etwas sagt fragt man sich: Die Chance auf was? Auf die Beste Story im Leben? Oder auf die letzte? …

Weiter geht es hier bei Enno Lenze …

Selten hat mich eine Ausstellung dermaßen in den Bann gezogen

Sehr geehrtes BerlinStory-Team, am vergangenen Sonntag habe ich mit meinem Sohn die Ausstellung „Hitler – Wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker unter zu Hilfenahme von Audio Phones besucht.

Normalerweise bin ich es leid, Bewertungen nach Besuchen, Inanspruchnahmen von Services oder Hotelübernachtungen vorzunehmen. Doch nach dem Besuch dieser Ausstellung fühlte ich das dringende Bedürfnis, Ihnen sofort ein dickes Lob zu übermitteln. Ich ziehe absolut den Hut vor dieser wunderbaren Ausstellung, die mit so viel akkuratem Sachverstand, fundierter Recherche und einem Blick auf eine packende visuelle Umsetzung all der geschichtlichen Daten, Quellen sowie dem zur Verfügung stehenden Bild- und Tonmaterial, realisiert wurde. Selten – eigentlich nur zweimal im meinem Leben – hat mich eine Ausstellung, noch dazu eine mit geschichtlichem Bezug so dermaßen in den Bann gezogen, dass ich buchstäblich die Zeit vergessen habe. Man wurde wie von einem unsichtbaren Sog von einem Raum in den nächsten gezogen. Das passiert selten, sehr selten.

Mein Sohn und ich, wir haben beide nach über 4 Stunden Aufenthalt, erstaunt festgestellt, dass uns komplett entgangen war, wie viel Zeit wir im Berlin Story Bunker verbracht hatten. Die Aufbereitung des Themas ist wirklich in jeder Beziehung gelungen, einfach großartig. Und die Frage „wie konnte es geschehen?“ ist, wie wir betroffen feststellten, nach dem Besuch der Ausstellung so einfach nicht zu beantworten.
Herzlichen Dank für die Umsetzung eines solchen Mammutprojektes!
Freundliche Grüße, Ulli aus Frankfurt

Wieland Giebel nächste Woche in der Universität Aberdeen [1495]

Auf Einladung von Prof. Thomas Weber spricht Wieland Giebel in der kommenden Woche in der Universität Aberdeen auf dem Workshop zu Hitler im Film.

Aktion 18. März — Empfang zu 40 Jahre im Abgeordnetenhaus von Berlin

Volker Schröder ist das Herz und die Seele der „Aktion 18. März“. Es geht darum, diesen revolutionären Tag in ganz Europa zum Feiertag zu erklären. Seit 40 Jahren arbeitet Volker Schröder daran. Heute wurden er und die Aktion auf Einladung des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin im Festsaal des Berliner Parlaments gewürdigt.

1978, als er damit anfing, gab es noch zwei deutsche Staaten, es gab die „Liga gegen den Imperialismus“ und auch die Grünen, die aber noch nicht dabei waren. Damals brachte Volker Flugblätter in die DDR. Revolution? Schwieriges Thema für die Genossen drüben. So richtig dagegen sein konnten sie ja nicht …

Einiges wurde erreicht. Der Platz am Brandenburger Tor heißt schon lange „Platz des 18. März“. Eingebracht hatte den Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung Mitte Volker Hobrack – heute Vorsitzender des Bürgervereins Luisenstadt am Engelbecken, am Berlin Story Verlag.

Wir sehen uns am Montag, dem 18. März 2019 um 15 Uhr am Brandenburger Tor und singen laut unter schwarz-rot-gold revolutionäre Lieder. Kommt massenhaft!

 

So war es 2008: Die Historiale, heute im Berlin Story Bunker, schlug „Die Schlacht um die Königsbarrikade auf dem Alexanderplatz“ mit Fernseh-Liveübertragung, ein Theaterstück im Roten Rathaus, etwa 100 Führungen und Veranstaltungen sowie die Aufbahrung der 186 Toten der Revolution auf dem Gendarmenmarkt.

2008. Die preußischen Truppen feuern auf die Aufständischen Bürger. Das Bürgertum will etwas zu Sagen haben. Die Bürger schaffen den Wohlstand, der Adel verprasst ihn.

2008, März. MitarbeiterInnen der Berlin Story tragen ehrenamtlich die Historiale, das größte Geschichtsfestival Europas. Die Historiale zur Märzrevolution, die Schlacht um die Königsbarrikade am Alexanderplatz. Live übertragen vom rbb-Fernsehen.

1848. Pressefotos für die Historiale 1848. Diese Berlinerinnen und Berliner fielen im Kampf um Rechte für die Bürger, Pressefreiheit und allgemeine Volksbewaffnung.

2008, März. Aufbahrung der 186 Märzgefallenen auf dem Gendarmenmarkt. Morgens bauen wir die Särge auf, drei LKW voller Särge. Dies ist Historiale mit den meisten Veranstaltungen.

2008, März. Eine Woche hindurch erinnern wir mit einem Theaterstück im Roten Rathaus, einer historischen Talkshow im Abgeordnetenhaus und Straßenaufführungen sowie mit etwa hundert weiteren Veranstaltungen an den Kampf für Demokratie, Pressefreiheit und Volksbewaffnung.

Bunkerchef in Kurdistan — Enno Lenze im Waisenhaus Our Bridge

Enno Lenze ist in der Autonomen Region Kurdistan im Norden des Irak im Waisenhaus OurBridge angekommen. Er wird dort zwei Wochen helfen, auf die Hüpfburg warten und die Ausrüstung für 40 kleine Fußballer, die gerade mit dem LKW von Deutschland aus dorthin unterwegs ist. Diese Sachen sind durch Ennos Spendenaktion finanziert worden. Im Waisenhaus befinden sich überwiegend Kinder von Jesiden, von jesidischen Familien, deren Eltern vom IS umgebracht wurden.

Wie es heute morgen in der ersten Pause im Waisenhaus aussah, welche Freude ein Luftballon bereitete, ist in diesem Stream zu sehen.

Den Berichten von Enno kann man auf Twitter folgen. Dafür muss man nicht „auf Twitter sein“.

Enno Lenze war während des Kriegs gegen den IS mehrmals mit und bei Peschmerga an der Front, ist vom IS beschossen worden und berichtet in seinem Buch Fronturlaub darüber, hier zu bestellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

«There’s No Business Like Show Business» — aber ohne Hitler

Der Schweizer Nationalzirkus Knie feiert seinen hundertsten Geburtstag mit einem Musical, verschweigt auch die braune Zeit nicht, macht daraus sogar eine dramatische Geschichte – die leider nicht stimmt.

„Ein Tusch auf diese Menschen! Denn sie alle schufen um sich eine Welt von Sensationen: mit Gauklern, Artisten und Clowns, mit Pferden, Elefanten und Tigern, mit Luftnummern und auch Shows unter Wasser … Rolf Knie, Jahrgang 1949, Ur-ur-ur-Enkel des Urvaters Friedrich Knie, bringt die Geschichte einer Dynastie auf die Bühne.

Gute Zeiten hat der Zirkus gehabt. Und auch schlechte Zeiten. Den schwärzesten Moment in der Geschichte beschreibt ein Kapitel, es heißt «Auftritt vor Hitler». Rolf Knie hat von dieser Episode erzählt, wie sein Vater, Fredy Knie sen., «von der deutschen Propaganda gezwungen wurde, in Berlin aufzutreten, vor Adolf Hitler». Das sei die Bedingung gewesen, damit Deutschland wieder Artisten in die Schweiz lasse. Ohne Polo Rivel, La Tirana oder Miss Rosita hätte der Zirkus seinen Betrieb einstellen müssen. Und wirklich: Die Affiche für Dezember 1943 im Berliner Wintergarten verzeichnet: «Fredy Knie, Kunstreiter».

Wie war das aber mit Hitler? Und dem verweigerten Handschlag seines Vaters, von dem Rolf Knie erzählt? Kurzes Mail an Harald Sandner, der ein Itinerar über Hitlers Wege angelegt hat, akribisch sind dort alle Stationen verzeichnet. Die Antwort: «Ihre Frage ist schnell mit einem klaren Nein zu beantworten. Selbst wenn Hitler in Berlin gewesen wäre, was nicht der Fall war, wäre er nicht mehr in den Wintergarten gegangen.»

Die ganze Geschichte ist hier im Tagesanzeiger zu lesen, aber leider nur im Abo.