Bruno Ganz — auch wir verabschieden uns

Lieber Bruno Ganz, bei uns kommst Du weiter vor – und zwar in jeder Bunkertour, wenn wir daran erinnern, wie der „Himmel über Berlin“ anfängt, nämlich in dieser Bude vor dem Bunker. Für Cineasten ist das jedesmal eine Überraschung. Das war 1987, zwei Jahre vor dem Bau der Mauer. Rund um den Bunker war nur Leere.
Dann, später, in Deiner Rolle als Hitler im „Untergang“, bist Du auch noch einmal zu sehen und zwar in der Hochzeitsszene mit Eva Braun.

Dank im Gästebuch

Danke für den Dank. Jede Bestätigung unseres Engagements ist für uns alle eine große Freude. Diese Form der Anerkennung tut den MitarbeiterInnen so gut.

Podcast mit Harald Sandner über Coburg

Harald Sandner hat„Hitler – Das Itinerar. Aufenthaltsorte und Reisen von 1889 bis 1945“geschrieben, aber auch einen herausragenden und mutigen Beitrag zur Lokalgeschichte geschrieben, über Coburg als erste Nazi-Stadt Deutschlands.

Darüber gibt es jetzt im Deutschlandfunk einen Podcast.

Coburg und der National-sozialismus — Eine Stadt als Experimentier-Kammer für das Dritte Reich

Podcast: Coburg war die erste Stadt in Deutschland, die nationalsozialistisch regiert wurde – und das schon vor 1933. Hier erprobten NSDAP und SA die Strategien, die später im Dritten Reich erfolgreich sein sollten: Herrschaft durch Gewalt, Ausgrenzung der Juden, Übergriffe gegen Andersdenkende.

 

Harald Sandner: „Hitler ist medial omnipräsent. Nach wie vor, weil wir ja nach wie vor im täglichen Leben mit den Folgen seines Tuns zu tun haben. Es ist ja heutzutage schon wieder normal, dass von Nazis die Rede ist. Jeden Tag hören Sie in der Presse: da sind Nazis, dort sind Nazis. Die NSDAP ist verboten. Aber es ist selbstverständlich, dass heute wieder Nazis auf der Straße sind. Und man gewöhnt sich da dran. Das kann es ja nicht sein. Wir haben jetzt meines Erachtens Zustände Anfang der 30er Jahre zum Ende der Weimarer Republik. Die großen Parteien werden stimmenmäßig immer weniger. Die Kleinen kriegen immer mehr. Dasselbe Muster und keiner erkennt das eigentlich, diese Gefahr. Und da muss man gegensteuern. Gegensteuern tut man durch Aufklärung. Aufklärung ist Abwehr.“

„Hitler – das letzte Jahr“ in San Paulo

Fátima Lacerda berichtet in der Folha de S. Paulo in Brasilien über das Buch von Harald Sandner „Hitler – das letzte Jahr“, erschienen im Berlin Story Verlag.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Fátima Lacerda …

Polizei Berlin: super Hilfe wie immer, deutlich mehr als erwartet

Enno Lenze‏auf Twitter:

Aggressiven Besucher aus dem Bunker geworfen und die informiert. „War was Antisemitisches? Wir sind sofort da!“ Am Ende hat das Telefonat gereicht, dass der Herr schnell das Weite suchte. Au Mann.

Hans Scharoun — Buchvorstellung

Hartmut Dreier, einer der drei Herausgeber des Buchs über Hans Scharoun, berichtet in der Buchhandlung Walther König vor mehr als 70 fachkundigen Besuchern über „Hans Scharoun im Ruhrgebiet“, erschienen im Berlin Story Verlag.

Manche Schülerinnen und Schüler haben total Glück. Zu Ihnen gehört Kerstin Uttendorf, die Opernchefin in Darmstadt, die die 12-Stunden-Abel-Lesung am vergangenen Sonntag ins Leben gerufen hatte und die ganz beglückt war, dieses Buch mit ihrer Scharoun-Schule in Lünen auf dem Cover zu sehen. „Meine tolle Schule – es war ein Traum, sich jeden Tag in dieser Architektur bewegen zu können.“

Die Schüler haben den Eindruck, es ist unsere Schule, die Lehrer kommen zu uns. Wir haben eine Klassenwohnung mit Terrasse und kleinem Garten, mit Kunstatelier und Werkstatt.

Hartmut Dreier: „Beim Bauhaus verfolgt einen der rechte Winkel. Scharoun ist organisch wie die Natur. Die Gemeinschaft stiftenden Schulen haben wie die Kinder Gesicht, Charakter, Ausstrahlung – offen, einladend. Heute bevorzugen Architekten wieder den Kasernenstil.“

In Berlin werden jetzt Schulen für 5 Milliarden Euro gebaut. Für Schüler? Man hat den Eindruck, für Plattenbau-Verkäufer. Nichts von Kulturiertheit, wie Scharoun das nannte.

Hitler — gefälschter Akt schnell aus der Dokumentation entfernt — damals

Sven Felix Kellerhoff sagte, als die Journalisten schon zur Eröffnung der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ am 27. Juli 2017 im Bunker waren: „Das muss runter. Das ist eine Fälschung!“ Wir haben uns damals auf den Werkkatalog von Billy F. Price aus dem Jahr 1983 verlassen, der als Standardwerk galt. Pustekuchen. Jetzt stellt sich raus, dass der überwiegende Teil der Zeichnungen, die als „Original Adolf Hitler“ angeboten werden, Fälschungen sind.
Sven Felix Kellerhoff ist dem in mehreren Beiträgen in der WELT nachgegangen, hier der aktuelle „Im Namen des Führers.“

„… Sehr viel leichter fällt der Nachweis der Fälschung beim vielleicht skurrilsten jetzt von Weidler angebotenen, aber nun beschlagnahmten Bild: Das Aquarell einer stehenden, nackten Frau trägt die Aufschrift „Akt, Geli Raubal“, das Jahr „1929“ und ist mit Hitlers bekannter Unterschrift gezeichnet. Geli Raubal war die Tochter von Hitlers Halbschwester Angela Raubal und wohnte seit 1929 bei ihm. Den beiden wurde eine unglückliche, inzestuöse Beziehung nachgesagt …“

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Sven Felix Kellerhoff in der WELT …

In der Dokumentation im Bunker gibt es keine Originale und keine Nazi-Exponate. Wir bekommen solche Sachen immer wieder angeboten – und lehnen ab. Kein Cent für Nazi-Mist. Wir stellen uns gegen Rassismus und Nationalismus, ohne den Sammlern etwas dafür zu geben.

Scharoun — heute Buchhandlung Walther König

Heute, amFreitag, 8. Februar 2019 um 19 Uhr, stellt Hartmut Dreier in der Buchhandlung Walther König, Burgstraße 27 an der Museumsinsel, zusammen mit den beiden anderen Herausgebern Manfred Walz und Peter Strege das Buch vor: „Hans Scharoun im Ruhrgebiet – Entwerfen und Bauen für das Leben“. Inzwischen ist die 2. Auflage im Handel. Die Herausgeber und in Berlin lebenden Scharoun-Fachleute diskutieren über die Scharounschule in Marl und die Scharounschule in Lünen sowie die Scharounkirche in Bochum. Im Zusammenhang damit wird es um die erstaunliche Aktualität und Modernität von Hans Scharoun gehen. Die neue Generation von Studierenden und ihre ProfessorInnen der Architektur und Stadtplanung zeigen ein starkes Interesse an Scharoun. Hartmut Dreier: „Das überrascht uns Herausgeber des Buches und die Kenner dieser drei denkmalgeschützten Bauten im Ruhrgebiet überhaupt nicht. Wir arbeiten weiter daran, dass das neue Ruhrgebiet nach der Montanindustrie mit solchen Schätzen auch international wirbt.“

Flying Fortress — getroffen über dem Berlin Story Bunker – Friendly Fire – Elf Tote

Directly above the Berlin Story Bunker, on 19 May 1944, an American bomber with eleven crew members between 19 and 26 years of age was hit by a 1000 kilo bomb, which was released from a bomber flying over it. Friendly Fire. crashes in Oderberger Straße in Prenzlauer Berg. All eleven crew members (19, 20, 20, 21, 21, 22, 23, 24, 24, 26, ?, all known by name) die. On this day 888 bombers and 700 fighter planes attack. 28 bombers and 19 fighter planes are lost, including the „Miss Donna Mae II“. The young men were only trained for a few weeks.

Direkt über dem Berlin Story Bunker wird am 19. Mai 1944 ein amerikanischer Bomber mit elf Mann Besatzung zwischen 19 und 26 Jahren von einer 1000-Kilo-Bombe getroffen, die sich aus einem darüber fliegenden Bomber ausgeklinkt hat. Friendly Fire. stürzt in der Oderberger Straße in Prenzlauer Berg ab. Alle elf Besatzungsmitglieder (19, 20, 20, 21, 21, 22, 23, 24, 24, 26, ?, alle namentlich bekannt) kommen um. An diesem Tag greifen 888 Bomber und 700 Kampfflugzeuge an. 28 Bomber und 19 Kampfflugzeuge gehen verloren, darunter die „Miss Donna Mae II„. Die jungen Männer wurden nur wenige Wochen trainiert.