„Wie ich Nationalsozialist wurde“ — die Sammlung Theodore Abel

Das ist unser nächstes großes Projekt im Berlin Story Verlag. Wie kann man sich die Berichte eigentlich vorstellen, die der amerikanisch-polnische Professor Theodore Abel im Sommer 1934 in Deutschland gesammelt hat? Die Nazis der frühen Stunde sollten in einem Preisausschreiben für die Columbia Universität in New York und die Amerikaner generell darstellen, was sie dazu gebracht hat, zur Hitler-Bewegung zu kommen.

Die Berichte sind also bald nach der „Machtergreifung“ geschrieben, lange vor dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust.

Für die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ im Berlin Story Bunker haben wir diese Berichte bereits intensiv ausgewertet. Fünf sind dort auch zu lesen. Jetzt werden sie erstmals in Deutschland als Dokument mit ausführlicher Einführung im Berlin Story Verlag veröffentlicht.

Und wie sieht so ein Bericht eigentlich aus? Ernst Schmitt kam sehr früh dazu. Sein Vater war national eingestellt. Vom Schmied arbeitete er sich hoch zum Ingenieur. Verheiratet, zwei Kindern. Er hörte auf zu arbeiten, um voll für die NSDAP zur Verfügung zu stehen, hatte dann kein Einkommen.  Sein Bericht trägt die Nummer 265 von etwa 600. Alle Berichte zu veröffentlichen ist zu viel. Das sind zwölf Ordner. Wir suchen mehr als einhundert Berichte heraus, die beispielhaft für die anderen stehen.

 

#265 – Ernst Schmitt (38 Jahre)

Ernst Schmitt,

Kreisleiter und Gauinspektor, M.d.R.-Staudernheim.

Am 5. April 1896 wurde ich als Sohn der Eheleute Johann Schmitt u. Luise geb. Ott in Staudernheim geboren, im evgl. Glauben getauft und erzogen. Mein Vater war von Beruf Schmied und Landwirt. Außer einer Schwester, welche 1898 geboren wurde, habe ich keine Geschwister.

Vom 6. bis zum 14. Lebensjahre besuchte ich die Volksschule in Staudernheim. Mein Vater hatte durch seinen Beruf recht wenig Zeit, sich um die Erziehung seiner Kinder zu kümmern, sondern dieses lag hauptsächlich der Mutter ob. Sonntagmorgens ging mein Vater aber stets mit mir auf das Feld und in den Wald und in diesen Stunden hat er meinen Sinn für Geschichte sehr gestärkt, zumal der Vater sehr viel gelesen hatte und in der Geschichte sehr bewandert war. Mein Vater war stark national-liberal eingestellt und hat das Vaterland immer als etwas Hohes und Heiliges angesehen. Diese nationale Gesinnung wurde mir also gewissermaßen durch das Blut der Eltern mitgegeben.

Nach Entlassung aus der Volksschule lernte ich in Staudernheim selbst das Schmiede- und Schlosserhandwerk. Die Lehrjahre waren schwere Jahre der Arbeit, von morgens früh bis abends spät musste ich angestrengt arbeiten. Nach Beendigung der Lehrzeit ging ich auf die Wanderschaft, um auf diese Art und Weise Deutschland und seine Gaue u. Volkstum kennenzulernen, um aber auch gleichzeitig neue Kenntnisse für das Handwerk zu erwerben. U.a. arbeitete ich auch in einer Fabrik in Köln a. Rh. Hier wurde mir seitens der freien und christlichen Gewerkschaften schwer zugesetzt. Da der Betrieb ziemlich sozialdemokratisch war, wollte man mich in den Verband der freien Gewerkschaften herein haben, was ich jedoch stets ablehnte.

Einmal nahmen mich meine Arbeitskollegen mit in einer sozialdemokratische Versammlung in das Gewerkschaftshaus in der Severinstraße. Es sprach damals der Marxistenhäuptling Liebknecht. Als aufmerksamer Zuhörer, der ich war, entdeckte ich jedoch bald in der Rede dieses Menschen eine große Anzahl von Widersprüchen, die mir am nächsten Tage zu denken gaben. Ich wurde hierdurch in meinem Glauben bestärkt, dass die internationale Solidarität ein Phantom sei. Durch diese Auffassung, die ich natürlich auch offen an den Tag legte, hatte ich natürlich auf meiner Arbeitsstelle Schweres auszustehen, bis es eines Tages auch zu einem gehörigen Krach kam. Die dauernden Schikanen war ich satt und da ich groß und kräftig war, habe ich kräftig draufgehauen und hierbei einem Manne so den Schädel verbläut, dass er mehrere Tage nicht zur Arbeit erscheinen konnte. Von diesem Tage hatte ich Ruhe.

Am 2. August 1914 trat ich freiwillig in das Heer ein und wurde bei der Maschinengewehrkompanie des Inf. Regt. 65 in Köln ausgebildet und rückte im Okt. 1914 aus ins Feld. Ich war mehrmals verwundet, zweimal leicht und einmal schwer durch Bauchschuss, an deren Folgen ich heute noch zu leiden habe. Ich wurde zuletzt Unteroffizier und erhielt das E.K. II. Kl.

Im Weltkrieg selbst kämpfte ich nicht aus innerer Überzeugung, wohl aber aus Begeisterung und aus Gründen der Disziplin und deshalb, weil ich es als Verrat dem Vaterlande gegenüber angesehen hätte, wenn ich nicht meine Pflicht getan hätte, aber ein Ziel kannte ich nicht.

Der Zusammenbruch 1918 traf mich besonders schwer und hinterließ einen tiefen Eindruck bei mir insofern, als ich von früher her auf die Sozialdemokraten nicht gut zu sprechen war und jetzt zu einem offenen Hasse gegen diese Leute wurde. Ich wurde aus den Heere entlassen und kam wieder in die Heimat. Wenige Tage später rückten die Franzosen zur Besetzung des Rheinlandes ein. In diesem Moment wurde wurde erst der ganze Verrat des 9. Nov. 1918 offenbar und ich kannte nur eines, alle meine Kräfte daran zu setzen, um mich eines Tages über diesen Verrat an den Verrätern zu rächen.

Gleich am ersten Tage, wo die Franzosen einrückten, bekam ich schon einen Zwischenfall mit ihnen und wurde bestraft. Diese Unterdrückung, dieser Terror und die dauernden Beleidigungen der Besatzungstruppen, die Niedertracht und die Gemeinheit der Parteimänner in Deutschland veranlassten mich zum Kampfe und zu meinem frühen Eintreten in die Politik. Es gab keine sozialdemokratische Versammlung in meiner Heimat, wo ich nicht als Diskussionsredner auftrat und es ist selbstverständlich, dass es da immer zu einem Mordskrach kam.

Als die Deutsche Volkspartei im Jahre 1920 gegründet wurde, glaubte ich, dass diese Partei in der Lage wäre, die Einigung des deutschen Volkes herbeizuführen, denn ihr Parteiprogramm war so aufgestellt, und trat daher in sie ein.

Im Jahre 1920 verheiratete ich mich und am 6. Juni 1923 wurde uns ein Junge geboren und im Jahre 1928 ein Mädchen. Gleich nach dem Kriege war ich 4 Monate auf der Eisenbahnwerkstätte in Kirn als Schlosser beschäftigt, besuchte dann das Technikum in Bingen a. Rh. Im Herbst 1921 legte ich dann mein Ingenieurexamen ab und kam dann als Ingenieur zu einer Firma nach Koblenz.

Ich setzte in den Jahren 1920-1922 meine ganze Kraft für die Deutsche Volkspartei ein, musste aber leider nach einiger Zeit feststellen, dass diese Leute in ihren Kampfe gegen die schwarzen und roten Parteien nicht ernst zu nehmen waren. Im Jahre 1922 trat ich dann wieder aus der Partei aus. Damals hörte ich auch zum ersten Male von Hitler.

Dieses trug sich folgendermaßen zu: Ich fand auf einer Reise im Zuge ein Flugblatt, herausgegeben von der NSDAP in München, was ganz besonders die Zinsknechtschaft geißelte und auf die Gefahr des Judentums hinwies.

Wenige Wochen später sprach der Pg. Esser aus München in Odernheim in der Pfalz. Meine Frau hat diese Versammlung besucht, da ich geschäftlich nicht konnte. Meine Frau erzählte mir dann begeistert von der Idee Hitlers. Ich fand es für ganz richtig und interessierte mich von nun an sehr dafür. Odernheim ist pfälzisch, dort war die NSDAP erlaubt. In Staudernheim, das preußisch war, dagegen nicht. Ich konnte daher nicht so ohne weiteres der Bewegung beitreten. Als die Ruhrbesetzung kam, musste ich in das unbesetzte Gebiet flüchten und wurde später auch ausgewiesen.

In Frankfurt trat ich sofort in die NSDAP ein. Ich habe dort auch zum ersten Male als Redner und zwar in dem Lokal „Zum Storchen“ für die Partei gesprochen. Nach dem Putsch in München nahm ich eine Stellung in Landsberg an der Warthe an. Da die Partei verboten war, versuchte ich irgendwie im gleichen Sinne für die NSDAP zu werben und zu arbeiten. Ich lernte dort ebenfalls noch ein paar Nationalsozialisten kennen, die der gleichen Ansicht waren, dass wir uns sofort zusammenschließen müssten. Wir kamen dann überein, einen Verein Grenzschutz-Ost aufzuziehen. Dieser Grenzschutz-Ost bestand in Landsberg nicht, dagegen in anderen Städten des östlichen Gebietes. Der Grenzschutz-Ost wurde von Staatswegen unterstützt und gefördert. Wir hatten also freie Hand, uns ganz im nationalsozialistischen Sinne zu betätigen, was wir auch genügend ausnützten. Ich hielt in der damaligen Zeit mit den Pg. Land und Dr. Benz zahlreiche Versammlungen in den umliegenden Ortschaften ab, wo wir nur unsere nationalsozialistische Weltanschauung predigten. Dass es dabei ab und zu mit den Kommunisten und Sozialdemokraten zu Schlägereien kam, ist selbstverständlich. Die Roten haben uns damals nur allgemein unterschätzt.

Da unsere Partei bei den Wahlen im Frühjahr und im Herbst 1924 verboten war, wählten wir die völkische Freiheitspartei und haben diese Partei auch im Wahlkampfe unterstützt.

Im November 1924 verließ ich meine Stellung und trat bei der Fa. Borsig in Berlin ein. Als der Führer aus dem Landsberger Gefängnis entlassen war und die Partei im Februar 1925 neu gegründet wurde, trat ich der Partei sofort wieder bei und erhielt wieder Mitgliedsnummer 5864. Die ersten Versammlungen und den ersten Kampf in Berlin habe ich mitgemacht.

Im Juni 1925 wurde mir eine gute Stellung in Hannover geboten. Ich siedelte daher nach Hannover über und griff dort nun mit aller Aktivität in den Kampf ein. Sowohl in Hannover selbst, als auch in der näheren und weiteren Umgebung sprach ich in vielen Versammlungen als Redner. Samstags und Sonntags hatte ich durchschnittlich fünf Versammlungen.

Ich trat im ganzen Braunschweiger Land und in der Lüneburger Heide auf. Man kann sagen, dass von dieser Zeit an ich keinen freien Sonntag mehr für meine Familie kannte, sondern nur noch die Partei. Meine Frau schimpfte wohl manches mal, sie war aber eine begeisterte Nationalsozialistin und hat mich durch Aufmunterung immer wieder im Kampfe unterstützt.

Im Jahre 1926 kam ich wieder nach Staudernheim in das Rheinland zurück. Die Stellung in Hannover hatte ich durch meine nationalsozialistische Gesinnung verloren, besonders da der Aufsichtsrat dieser Firma meistens aus Juden bestand.

Ich war daher froh, wie ich bei einer Firma in Leipzig, die in der Hauptsache Gießereimaschinen herstellt, sofort eine Anstellung als Reise-Ingenieur bekommen konnte. Im südlichen Rheinland war so gut wie nichts vom Nationalsozialismus bekannt. Ich versuchte nun sofort, einen Kreis Gleichgesinnter um mich zu scharen, was natürlich zunächst sehr schwer war.

Ich gründete daher zuerst die Ortsgruppe Duchroth. Dort entstand auch die erste S.A. im südlichen Teile der Rheinprovinz. Von nun an eroberten wir uns ein Dorf nach dem andern. Die Zahl der Parteigenossen nahm wesentlich zu. Es waren in der ersten Zeit hauptsächlich Bauern und Arbeiter, die sich zu uns bekannten. Die intellektuellen Kreise hielten sich fern. Wurden wir anfangs von unseren Gegnern mit einem Lächeln abgetan, so wurde, umso mehr wir vordrangen, die Aktivität unserer Gegner größer.

Wir haben uns im Laufe der Zeit die Taktik angewöhnt, in die Versammlungen der Gegner hereinzugehen, um auf diese Art und Weise an die deutschen Volksgenossen heranzukommen und haben auch hierdurch große Erfolge erzielt. Aber auch die Gegner merkten sehr bald unsere Absicht.

Im Jahre 1930 verboten mir die Sozialdemokraten in ihren Versammlungen zur Diskussion zu sprechen.

Im Jahre 1929 war in Kreis Meisenheim unsere Stimmenzahl schon so groß, dass wir zwei Mann in den Kreistag schicken konnten, darunter war auch ich. Die Kreisleitung des Kreises Meisenheim war mir bereits im Jahre 1927 von Pg. Dr. Ley übertragen worden. Im Frühjahr 1928 bekam ich auch den Kreis Kreuznach übertragen. Um die Stadt selbst waren schwere Kämpfe entbrannt, nach langem Kampfe war es mir gelungen, eine Ortsgruppe von 48 Mann auf die Beine zu stellen. Gleichzeitig gründeten wir die Ortsgruppen Bingerbrück, Monzingen und Windesheim. Infolge berufliche Belastung musste ich den Kreis Kreuznach bald wieder an einen anderen Parteigenossen abtreten. Nach ganz kurzer Zeit war das, was ich mühselig aufgebaut hatte, wieder zusammengebrochen.

Im Okt. 1930 wurde mir von dem damaligen Bezirksleiter, dem heutigen Gauleiter und Staatsrat Pg. Simon der Auftrag gegeben, den Kreis Kreuznach zu übernehmen.

Ich setzte nunmehr alle meine Kraft auch dafür ein, denn ich war mir vollkommen klar darüber, dass wir eine zweite Niederlage in diesem Kreis nicht vertragen konnten und war daher Tag und Nacht auf den Beinen, um die Bewegung voran zu treiben. Ich musste im Jahre 1931 meinen Beruf aufgeben, da ich keine Zeit mehr dafür hatte. Andererseits erhielt ich von der Partei keinen Pfennig Unterstützung. Nachdem ich meine Ersparnisse aufgebraucht hatte, war ich daher gezwungen, Geld zu leihen, um leben zu können und alles was nur irgendwie Wert besaß, zu veräußern.

Im Jahre 1931, als der Gau Koblenz-Trier selbständig wurde, bekam ich vom Gauleiter die Kreise Kreuznach, Simmern, Baumholder und Meisenheim übertragen.

Die Bewegung ging nunmehr mit Riesenschritten voran. Bereits bei der Frühjahrswahl 1932 erhielten wir in den Kreisen Meisenheim, Baumholder und Simmern die absolute Mehrheit. Bei der Wahl im Nov. 1932 wurde ich auch in den preuss. Landtag gewählt. 1932 wurden auch die Kreise Kreuznach und Meisenheim verwaltungsmäßig zusammengelegt. Die Bezirksleitung wurde aufgelöst. Ich kam als Kreisleiter in den neuen Kreis Kreuznach-Meisenheim.

Am 12. Nov. 1933 wurde ich in den Reichstag gewählt. Im August 1933 übernahm ich auf Anordnung des Gauleiters die Leitung der Gauinspektion-Süd, enthaltend die Kreise Kreuznach, Simmern, Baumholder, Birkenfeld, Bernkastel und Zell.

Eines der wichtigsten Ereignisse, die ich erlebte, war, als ich im Jahre 1926 unseren Führer in Braunschweig sprechen hörte. Von diesem Augenblick an bestand für mich kein Zweifel, dass Hitler der kommende Führer Deutschlands sei und er auch die Kraft besitzen würde, Deutschland aus seiner unwürdigen Lage herauszubringen.

Ich möchte hierzu besonders noch betonen, dass mich die wirtschaftlichen Ideen des Nationalsozialismus weniger interessierten als wie die weltanschaulichen Gedankengänge, die dem Nationalsozialismus zu Grunde liegen. Dabei waren es vor allen Dingen die Gedanken an die große deutsche Volksgemeinschaft.

Seit dem Jahre 1922, wo ich das erste Mal vom Nationalsozialismus hörte bis zum heutigen Tage, habe ich nicht ein einziges Mal an der Richtigkeit seiner Ideen gezweifelt und war zu jeder Stunde bereit, das Letzte für diese Idee herzugeben.

In den Tausenden von Versammlungen, in denen ich sprach, hatte ich oft unter dem Widerstand und dem Terror unserer Gegner zu leiden und war selbst mehrmals verletzt worden.

Um mit der Zeit das nötige Geld für die Bewegung aufzubringen, war ich aus sämtlichen Vereinen ausgetreten und habe keinerlei Vergnügungen mehr mitgemacht.

 

 

Chronika de Oaxaca über Johanna Ruf

Die Chronika de Oaxaca aus Mexiko würdigt das Buch von Johanna Ruf „Eine Backpfeife für den kleinen Goebbels“, erschienen im Berlin Story Verlag.

 

Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Chronika de Oaxaca aus Mexiko …

 

 

Das Buch von Johanna Ruf gibt es im Berlin Story Bunker sofort, oder man kann es beim Berlin Story Verlag bestellen.

 

Landesschülerausschuss im Berlin Story Bunker


Während der Führung durch den Bunker, wie die Menschen am Ende des Zweiten Weltkriegs Tage im Bunker verbracht haben — Mitglieder des Landesschülerausschusses besuchen den Berlin Story Bunker.

Wir stehen in einer Toilette, die ganz verschüttet war und von der Historiale e.V wieder freigelegt wurde.

Zuvor haben wir eine Führung durch die Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ gemacht. Jeden erschüttert das. Es ist schwer, danach wieder in den bequemen Alltag heute zurückzufinden.

Visit Berlin Site inspection

Site Inspection von Visit Berlin. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen sonst am Counter und beraten die Gäste Berlins. Heute sehen Sie sich den Berlin Story Bunker an.

Am Führerbunker – Berlin Walks Tour

„Und was ist das da auf den gelben Schildern“, fragt einer der Besucher den Guide von Berlin Walks. Er gibt genau Auskunft über den Berlin Story Bunker am Anhalter Bahnhof, dass es nicht weit ist, dass man den Bunker besichtigen kann und auch eine symbolische Rekonstruktion des Raums sieht, in dem Hitler Selbstmord begangen hat.

Immer wieder checke ich die Situation. So viel historisch interessierte Menschen. Im Berlin Story Verlag kommt gerade die 7. Auflage des Buchs von Sven Felix Kellerhoff zum Führerbunker:

Frida-Levy-Gesamtschule Essen — die Besten

Manche sind einfach total super – hier die Schülerinnen und Schüler der Frida-Levy-Gesamtschule Essen. So viele gute Fragen! So aufmerksam! So gut vorbereitet.

Hohenschönhausen, DDR-Museum, Bundesrat, das kommt alles noch. Hard Core Geschichte.

Abdichtungsexperten im Berliner Bunker

Wenn die sehen, wie wir die Risse im Bunker dicht gemacht haben … peinlich. Da kommen die Experten für die Abdichtung von Parkdecks und Dächern und dann unsere laienhafte Kleberei.

Eine Firma kommt zu einer Fachveranstaltung nach Berlin und nimmt sich nach einem anstrengenden Tag noch die Zeit, den Bunker und „Hitler – wie konnte es geschehen“ anzusehen. Tolle Männer!

Kein Handel mit Rechten — Berlin Story zum Krach auf der Buchmesse

Was auf der Buchmesse als Toleranz gegenüber abweichenden Meinungen ausgegeben wird, als Meinungsfreiheit, ist doch in Wirklichkeit Appeasement, also die Rechten dulden, den Schwanz einziehen, wenn sie auftreten.

Der Berlin Story Verlag hat im vorigen Jahr „Hitler – das Itinerar“ nicht an rechte Buchversender ausgeliefert – in Absprache mit dem Autor.

Hier unsere Erklärung vom Mai 2016.

 

Heute erschien ein aktuelles Interview mit Verleger Enno Lenze über Geschäfte machen mit Rechten. 

Warum lässt man sie denn auf die Buchmesse?

In den Berlin Story Bunker „Hitler – wie konnte es geschehen“ lassen wir keine Rechte. Das steht schon so in der Hausordnung, sowohl auf der Homepage wie im Bunker auf einer Tafel.

Null Toleranz.

 

Armin Fuhrer über 1968

Armin Fuhrer berichtet in „Berlin Geschichte“, dem Magazin des Vereins für die Geschichte Berlins, ausführlich über den 2. Juni 1967, also den Mord an Benno Ohnesorg und die Folgen, sowie über West-Berlin als Geburtsstadt der RAF.

 

Dazu erscheint bei Elsengold sein Buch über 1968. 

 

Im Berlin Story Verlag erschien Armin Fuhrers wichtigstes Buch, HERSCHEL. 

7. November 1938. Der 17-jährige Jude Herschel Grynszpan schießt in der deutschen Botschaft in Paris auf den Legationssekretär Ernst vom Rath. Als dieser am 9. November 1938 stirbt, nimmt Hitler das als Anlass zur Reichspogromnacht. Die Nationalsozialisten behaupten, hinter der Tat stehe das „internationale Judentum“ und das Dritte Reich müsse sich dagegen wehren. Seitdem ranken sich Mythen und Legenden um den Täter und sein Opfer. Armin Fuhrer hat zahlreiche Dokumente gesichtet, darunter erstmals etliche bislang gesperrte Unterlagen. »Herschel« ist die erste seriöse Untersuchung des Falls.

 

Außerdem erschienen im Berlin Story Verlag Armin Fuhres Buch zum „Führergeburtstag – Die perfide Propaganda des NS-Regimes“ und die

 

Bildbiographie über das Leben Adolf Hitlers. 

 

Dieses Buch ist gerade ins Englische übersetzt worden und erscheint demnächst in englischer Sprache im Berlin Story Verlag.

 

 

Drei Stunden Bundeswehr im Bunker

Drei Stunden im Bunker über Haltung, Moral, Kampf gegen Nationalismus und Rassismus. Über unsere Aufgabe dabei. „We have a message.“

Über die Peshmerga ging es eher am Rand. Heute ziehen diese Männer um Kaka Hama bei Kirkuk in den Kampf. Gestandene Männer, die ihr Land verteidigen.