Who was Hitler — Wer war Hitler, Siebeneinhalb Stunden — die nächste DVD

Die nächste DVD aus dem Berlin Story Verlag erscheint in etwa vier Wochen. Es handelt sich um den längsten und mit Abstand besten Film über Hitler, den Nationalsozialismus, warum die Deutschen folgten und mit in den Untergang gingen.
The next DVD from Berlin Story Verlag will be released in about four weeks. It is the most detailed and by far the best film about Hitler, National Socialism, why the Germans followed and went with them into the downfall.

„Liebste Janni“ – das nächste Buch aus dem Berlin Story Verlag


„Liebste Janni – Briefe von Hans S. aus dem Krieg. 1940 bis 1945“ erscheint in etwa drei Wochen.

Trump in den Berlin Story Bunker

Trump sollte in die Dokumentation im Bunker kommen. Ein Besucher vermerkte das heute im Gästebuch. Das finden wir auch. Wenn Donald nicht abkömmlich ist vielleicht Ivanka? Sie ist für Bildungsfragen zuständig. Welcome Ivanka!

Museumsfest im Stadtmuseum

Schwerpunkte des diesjährigen Museumsfests waren die Ergebnisse der „Ideenwerkstatt Museumsquartier Köllnischer Park“. Es wurden in der Große Halle Pläne, Modelle und Videos gezeigt und es standen Vertreter*innen der Studierendenprojektgruppen als Live-Speaker zur Verfügung. 135 Studierenden hatten für das Umfeld des Märkischen Museums Vorschläge erarbeitet.

Ein wunderbarer Nachmittag, der um 18 Uhr durch heftigen Regen leider (auf dem schönen Museumshof) beendet wurde.

Der immer aktive Bürgerverein Luisenstadt hatte einen Stand, weil das Märkische Museum in der Luisenstadt liegt und in den Bereich fällt, um den es bei der Stadtentwicklungsplanung gerade geht.

Hitler – The Itinerary — English Version coming (more or less) soon

Das umfangreichste und genaueste Buch zum Leben von Adolf Hitler, der Bestseller des Berlin Story Verlags. 2.432 Seiten übersetzen, lektorieren und setzen, das dauert etwas. Es ist ein Mammut-Projekt für einen kleinen Verlag. Wir sind bald fertig. Anfang 2020 möchten wir dieses Buch in vier Bänden herausbringen. Die Nachfrage auf dem Weltmarkt ist enorm. Erstaunlich, wie viele Historiker zum Nationalsozialismus forschen und kein deutsch lesen.

In deutscher Sprache kosten die vier Bände zusammen mit einer Text-CD (ohne die Abbildungen) 499 Euro – hier kann an bestellen.

Endlich war sie weg — Ende der DDR vor 30 Jahren

This is the best history book of the GDR. German and English. Here you can order.

Dies ist die beste Geschichte der DDR. Deutsch und Englisch. Hier kann man bestellen.

Bürgerverein Luisenstadt — bürgerschaftliches Engagement und die Berlin Story



Volker Hobrack, Vorsitzender des Bürgervereins Luisenstadt, eröffnet heute zusammen mit Carsten Sellschopf, dem Berliner Chef des Immobilienunternehmens Instone, das Bodendenkmal sowie die Stele mit Informationen über die Luisenstädtische Kirche, die hier bis zum Bombenangriff vom 3. Februar 1945 stand. 60 Menschen wurden dabei in den Kellern lebendig begraben. Der zehn Jahre alte Sohn von Familie Döbel verlor seinen acht Jahre alten Bruder.

Der Bürgerverein erinnert an die Kirche, deren Bedeutung und an die Luisenstadt.

Instone baut direkt angrenzend auf dem ehemaligen Mauerstreifen 235 Wohnungen und half dem Bürgerverein bei der Ausrichtung dieser kleinen Feier.

Stephan von Dassel, der Bürgermeister von Berlin-Mitte (rot), lobte das Engagement der Bürger und sagte, weil es eine Million Euro mehr gibt, eine bessere Pflege der Parks zu. Früher gab es einen Zaun um den Park. Der wurde aber bei der Revolution von 1848 anderweitig gebraucht. Die Barrikaden am Alexanderplatz waren nicht weit. Im Jahr 2008, 160 Jahre danach, stellte die von der Berlin Story unterstützte Historiale diese Schlacht nach – Bürger gegen den König, der Anfang der Demokratie.

 

Hong Kong und der Bunker

Drei junge Frauen aus Hong Kong arbeiten momentan im Berlin Story Bunker – Katja, Karin, Kathie. Sie kommen von der Universität, die seit 2005 in jedem Jahr für sechs Monate jemanden zu uns schickt mit dem Ziel, uns kennenzulernen, wie wir leben, arbeiten und feiern. Eigentlich sollte nur eine Praktikantin hier sein. Zwei waren früher bei uns und kamen wieder.

Hong Kong und was das mit dem Bunker zu tun hat

Hong Kong ist ständig im Gespräch bei uns.  In Berlin dagegen ist das Leben so schön, angenehm, ohne Druck. Was in Hong Kong passiert, hat so viel mit dem zu tun, was wir im Bunker darstellen. Ein demokratischer Staat wird bedroht.

Neulich kam ein Besucher in den Bunker, der das thematisierte – ein Deutscher, der in Hong Kong lebt. Überall auf der Welt werde man als Deutscher auf Hitler angesprochen. Jeder kennt ihn, auch wenn er auf einer Karte Deutschland nicht zeigen kann. Für Schulkinder in Hong Kong sei Hitler ein Thema. Peking sei es nicht gewohnt zu verhandeln oder auch nur einen Millimeter nachzugeben, kulturell und politisch. Leider fänden sich in dem, wie Peking China regiert, viele Parallelen zum Dritten Reich. Meinungsfreiheit, freie Medien, Demokratie, Rechtsstaat existieren nicht. Der Staat sei allmächtig und könne mit jedem Einzelnen machen, was immer er möchte. Die Demonstrationen gingen dieses Mal quer durch die Gesellschaft, quer durch die Einkommensschichten, zumindest bis zur höheren Mittelschicht. Der Superreiche lebt ja meist in jedem System und unter jedem Regime gut.

Nun fürchteten viele Hongkonger, dass das, was Hongkong ausmacht, die Medienfreiheit, der Rechtsstaat, freie Meinungsäußerung, das Demonstrationsrecht, von Peking genommen wird, dass Hongkong nur eine weitere Stadt in China sein wird. Es benötige also enorme Zivilcourage, auf die Strasse zu gehen, wie bei anderer große Veränderungen. Auf der anderen Seite ist ein Szenario mit chinesischen Panzern in den Strassen Hongkongs nicht völlig ausgeschlossen. Dies wäre allerdings das Ende Hongkongs wie wir es kennen.

Bunkerchef Enno Lenze wird gegen Ende diesen Jahres wieder in Hong Kong reden. Zuvor ist er im kommenden Monat in Kurdistan/Nord-Irak bei den Peshmerga an der Grenze zum Iran. Dort dringen die vom Iran gestützten Milizen vor und auf der anderen Seite der autonomen Region Kurdistan organisiert sich der IS wieder und greift an.

Johanna Ruf am Samstag 31. August 2018 um 20.15 auf Vox


Johanna Ruf verbrachte als BDM-Mädchen die letzten Kriegstage im Führerbunker. Ihre Erfahrungen dort brachte sie in dem Tagebuch „Eine Backpfeife für den kleinen Goebbels“ zu Papier. (TVNOW / Michael Khano)

Schmerzhafte Reise in die Vergangenheit – gegen das Vergessen

Kindheit unterm Hakenkreuz – 80 Jahre Zweiter Weltkrieg – Samstag 31. Augsut 2019 – VOX: 20.15 Uhr

Julian Weinberger 09.08.2019 im Weser Kurier
2019 jährt sich der Ausbruch der schlimmsten Katastrophe des 20. Jahrhunderts: der Zweite Weltkrieg. In einer vierstündigen Doku blickt VOX angesichts des Jahrestages gemeinsam mit Zeitzeugen auf deren Kindheit im Krieg zurück.

Seit 74 Jahren befinden sich die Länder des europäischen Kontinents in einem friedvollen Zusammenleben. Und doch trügt auch die längste Friedensperiode der jüngeren Geschichte über zwei Dinge nicht hinweg. Einerseits formieren sich in ganz Europa rechtsnationale Politbewegungen, die mit ihren fremdenfeindlichen Parolen versuchen, das bestehende System zu unterminieren. Andererseits bedingen diese mehr als sieben Jahrzehnte aufgrund des natürlichen Laufs der Dinge, dass es bald keine Zeitzeugen mehr geben wird, die an die Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges erinnern können. Umso wichtiger ist der Ansatz der vierstündigen XXL-Doku „Kindheit unterm Hakenkreuz – 80 Jahre 2. Weltkrieg“, die VOX zum 80. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs ins Programm nimmt.

Anhand von neun Zeitzeugen, die den Krieg als Kind oder Jugendliche miterlebt haben, versetzt der Sender die Zuschauer in die Schreckenszeit des Krieges zurück. Zunächst noch von vielen Kindern als Abenteuer wahrgenommen, wurde spätestens nach den ersten Bombenangriffen auch den Kleinsten der Ernst der Lage bewusst. Die Heimat vieler Kinder wurde zerbombt, andere verloren Familienmitglieder oder wurden von den Nazis verfolgt und missbraucht. Gemeinsam mit einigen der Zeitzeugen und deren Enkel geht VOX auf eine bewegende und schmerzhafte Reise in die Vergangenheit. Die anvisierten Ziele liegen dabei nicht nur in Deutschland, sondern auch in Tschechien, Polen und Ungarn.

Bewegende Schicksale

Mit ihren Schicksalen gehen alle der Protagonisten unterschiedlich um. Den 88-jährigen Claus Günther etwa treibt bis heute die Frage um, wie sehr sein Vater als Mitglied der SA an den Verbrechen der Nazis beteiligt war. Seine Gedanken verarbeitet der Hamburger in Poetry Slam Texten. Er ist der älteste Poetry Slamer Deutschlands. Sally Perels Geschichte wurde sogar im Kinofilm „Hitlerjunge Salomon“ dargestellt. Der 94-Jährige verleugnete einst seine jüdische Herkunft und wurde in die Hitlerjugend eingezogen. Von der Ideologie der Nazis täuschen ließ sie derweil Eva Sternheim-Peters, die als glühende Anhängerin sogar bis zur Scharführerin des BDM aufstieg. Nach Kriegsende begann sie ein Psychologiestudium und fragt seitdem nach dem Warum. Auch Johanna Ruf war beim BDM aktiv und arbeitete in den letzten Kriegstagen im „Führerbunker“, wo sie als 15-Jährige sogar den Sohn Goebbels‘ ohrfeigte.

So unterschiedlich die Lebensgeschichten der neun Zeitzeugen sind, machen sie doch eines deutlich: Es ist wichtig, ihren Erfahrungen eine Plattform zu schaffen, um sie an die nachfolgenden Generationen weiterzutragen. Denn eines ist klar: Ihre Erlebnisse und die Ursachen dieses Leids dürfen nie vergessen werden, selbst wenn es in ein paar Jahren keine Menschen mehr geben wird, die davon aus erster Hand berichten können.

Johanna Ruf. Eine Backpfeife für den kleinen Goebbels, 118 Seiten, 12,95 Euro, hier bestellen …